Lääz Rockit

No Stranger To Danger

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 19.06.2009
Jahr: 2009
Stil: Heavy Metal

Links:

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Redakteur(e):

Marc Langels


Lääz Rockit
No Stranger To Danger, Massacre Records, 2009
Michael CoonsGesang
Aaron JellumGitarre
Phil KettnerGitarre
Willy LangeBass
Sky HarrisSchlagzeug
Produziert von: Länge: 46 Min 18 Sek Medium: CD
01. Dreams Die Hard07. Off The Deep End
02. I've Got Time08. Tonight Alive
03. Town To Town09. Wrecking Machine
04. Backbreaker10. Erased (Live)
05. Stand Alone11. Prelude (Live)
06. Spared From The Fire

Veröffentlicht ein Jahr nach dem Debütalbum “City’s Gonna Burn” knüpft “No Stranger To Danger“ an den Erfolg des Vorgängers an. Noch immer ist die Musik von LÄÄZ ROCKIT kein Thrash-Metal, wie ihn die Band später spielte, aber der Metal ist hervorragend und darauf kommt es ja im Endeffekt an.

Das Album beginnt gleich mit dem ersten Knaller, dem ultra-eingängigen, leicht speedigen Dreams Die Hard. Auch die folgenden Songs sind eingängig und meist eben typischer US-Metal der gehobenen Klasse. Dabei werden auch hier bei Town To Town, Stand Alone und Tonight Alive Parallelen zu etwa den frühen MÖTLEY CRÜE (aus deren “Shout At The Devil“-Phase offensichtlich).

Bei Backbreaker, Off The Deep End und Wrecking Machine ziehen LÄÄZ ROCKIT dann das Tempo etwas an und bewegen sich schon mehr in Richtung Thrash. Aber das hat immer noch nichts mit dem zu tun, was die Band später bei Tracks wie etwa Brain Wash oder Liar zeigte und ihr zu ihrem Ruf verhalf. Auch auf dem zweiten Album bleibt die Musik meist sehr zahm. Wenn man mit der falschen Erwartungshaltung an dieses Album rangeht, könnte man entsprechend enttäuscht werden.

Enttäuschend ist auch hier die soundtechnische Aufbereitung, denn da wurde so gut wie gar nix gemacht. Die Produktion klingt heute noch genau so wie damals, nur etwas lauter. Die Gitarren sind immer noch zu weit im Hintergrund, so dass das Schlagzeug fast die Songs dominiert. Da hätte man mehr rausholen müssen. Etwas verwunderlich ist zudem der Umstand, dass der Track Leatherwolf auf diesem Re-Release fehlt. So bleibt als Kaufanreiz nur der Umstand, dass “No Stranger To Danger“ seit Jahren nicht mehr aufgelegt wurde und mit Erased und Prelude zwei starke Live-Songs draufgepackt wurden. Diese sind dann soundtechnisch auch auf einem höheren Niveau als die beiden Bonusstücke bei „City’s Gonna Burn“. Aber dennoch bin ich der Meinung, es wäre besser gewesen, entweder die beiden ersten Album zusammen auf eine CD zum Mini-Preis zu pressen, oder aber die CD-Spielzeiten auf beiden Silberlingen wirklich aufzufüllen mit raren Live-Stücken oder Demo-Songs. Denn hier wird im Prinzip mit wenig Arbeit und Mühe versucht, noch einmal Geld aus einem bekannten Produkt zu holen.

Marc Langels, 17.06.2009

 

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