Lääz Rockit

Nothing's Sacred

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 31.12.2009
Jahr: 2009
Stil: Thrash Metal

Links:

Lääz Rockit Homepage



Redakteur(e):

Marc Langels


Lääz Rockit
Nothing's Sacred, Massacre Records, 2009
Michael CoonsGesang
Aaron JellumGitarre
Phil KettnerGitarre
Willy LangeBass
Sky HarrisSchlagzeug
Produziert von: Lääz Rockit Länge: 56 Min 19 Sek Medium: CD
01. In The Name Of The Father And The Gun08. Nobody's Child
02. Into The Asylum09. Silence Is A Lie
03. Green Machine10. Necropolis
04. Too Far Gone11. Ten Eyes
05. Curiosity Kills12. Testimonial
06. Suicide City13. Plague
07. The Enemy Within

Im Jahr 1991 erschien die vorerst letzte LÄÄZ ROCKIT-Scheibe vor ihrem vorläufigen Split und trug den Namen “Nothing’s Sacred”. Dasss es dieser Scheibe nicht zu weltweitem Ruhm gereichte kann auch im Nachhinein nur mit der veränderten Weltlage in der Musikszene (Stichwort: Grunge) erklärt werden, denn dieses Werk gehört eigentlich in jede gut sortierte Thrash-Metal-Sammlung. Nun erscheint auf Massacre Records die Neuauflage dieses Bay-Area-Thrash-Meilensteins, erweitert und drei bislang nicht veröffentlichte Bonus-Tracks.

LÄÄZ ROCKIT liefern dem Hörer auf "Nothing’s Sacred" den klassischen, puren, kalifornischen Thrash Metal ohne Schnörkel, wie ihn auch EXODUS, FORBIDDEN oder HEATHEN präsentierten. Die Amerikaner starten fulminant mit dem Klassiker In The Name Of The Father And The Gun. Aggressives Riffing, treibende Drums und schnelle Gitarrensoli reißen auf der Stelle mit und verursachen schon im heimischen Wohnzimmer schmerzende Nackenmuskeln. Wer hier nicht bangt ist klinisch tot – oder steht einfach überhaupt nicht auf Thrash-Metal (soll es gerüchteweise auch geben).

Auch anschließend lassen sich LÄÄZ ROCKIT nicht mehr stoppen. Es wird einfach straight durchgerockt, ohne den Fuß vom Gas zu nehmen. Weitere Anspieltipps sind hier: Too Far Gone, The Enemy Within, Suicide City oder Green Machine. Einzig die Ballade Nobody's Child gönnt dem Hörer eine kleine Verschnaufpause. Hier merkt man LÄÄZ ROCKIT noch einmal an, dass sie eigentlich ihre Karriere eher als klassische Power-Metal-Band begannen. Ansonsten regieren auf “Nothing’s Sacred“ aber schnelle Songs mit mächtig viel Dampf.

Das Re-Release von "Nothing’s Sacred" wurde selbstverständlich remastered und kommt mit überarbeitetem Artwork in die Läden. Der Kauf lohnt sich für jeden Freund der harten Klänge.

Marc Langels, 31.12.2009

 

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