Lake Of Tears

Illwill

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 03.05.2011
Jahr: 2011
Stil: Dark Rock/Metal

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Lake Of Tears Homepage



Redakteur(e):

Michael Koenig


Lake Of Tears
Illwill, AFM Records, 2011
Daniel BrennareVocals, Guitar
Magnus SahlgrenGuitar
Mikael LarssonBass
Johan OudhuisDrums
Produziert von: Lake Of Tears Länge: 40 Min 29 Sek Medium: CD
01. Floating In Darkness06. Behind The Green Door
02. Illwill07. Parasites
03. The Hating08. Out Of Control
04. U.N.S.A.N.E.09. Taste Of Hell
05. House Of The Setting Sun10. Midnight Madness

Die aus Schweden stammenden LAKE OF TEARS sind ja bekanntlich üblicherweise an den düsteren Gestaden von Dark Rock und Dark Metal heimisch. Jetzt steht ihr brandaktuelles, neues Studioalbum “Illwill“ in den Läden bereit, um erkundet zu werden.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Einen Gute-Laune-Preis werden die Nordeuropäer auch für dieses Werk nicht bekommen. Im Gegenteil. Die darauf praktisch allgegenwärtige düstere Grundstimmung bietet schon von Anfang an wenig bis gar keinen Anlass zur Ausgelassenheit. Und das ist schlussendlich auch gut so. Wo kämen wir denn da hin, wenn eine solche Institution des Dark Rock/Metal und ansatzweise auch immer noch Death Metal, wie die LAKE OF TEARS plötzlich Spaßmucke fabrizieren würde, oder? Na eben.

Die Tracks sind, wie schon so oft, erneut höchst melodisch ausgefallen und untermauern die Feststellung, dass das Songwriting eine der großen Stärken bei LAKE OF TEARS ist. Jeder einzelne Tune transportiert Gefühle und Stimmungen intensivster Ausprägung zwischen Wut, Hass, Enttäuschung, Desillusionierung, Melancholie, Schwermut und Depressionen. Nicht zu vergessen, ein gewisses Maß an Geheimnisvollem und Unheimlichem. Das alles gelingt vor allem durch die Einsetzung diverser Unterstile von Rock und Metal und den damit einhergehenden, unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Lautstärken. Die Rolle des sehr variabel gehaltenen Gesangs darf dahingehend natürlich nicht unterschätzt werden.
Die Skandinavier agieren auf der Grundlage ihres Mixes aus Dark Rock/Metal und Death Metal, in Kombination mit Anleihen bei Thrash und Doom Metal und der einen oder anderen psychedelischen Prise äußerst überzeugend.

“Illwill“ ist eine gelungene Produktion, die dem bisherigen Schaffen der schon häufiger veränderten Band um Daniel Brennare auf jeden Fall gerecht wird. Die Kunst der LAKE OF TEARS liegt meines Erachtens wohl hauptsächlich darin, dass sie Leute mit ganz speziellen Hörgewohnheiten, also ihre Fans, aber eben auch Hörer/innen ansprechen, die einen breiteren Musikgeschmack haben. Diesmal vielleicht sogar noch mehr, als bei früheren Platten.

Michael Koenig, 07.04.2011

 

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