Layla Zoe

The World Could Change

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 17.11.2022
Jahr: 2022
Stil: Blues, Rock
Spiellänge: 71:22
Produzent: Henrik Freischlader

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Layla Zoe Homepage



Redakteur(e):

Frank Ipach

Titel
01. Dark Heart
02. Honey Pie
03. Praying Kind
04. The World Could XChange
05. Man Behind The Curtain
06. Brother
 
07. Watch What You're Doing
08. The Truth Song
09. Baby Bird
10. Jasmine
11. We're All The Same
12. Shine Brightly
Musiker Instrument
Layla Zoe Vocals
Henrik Freischlader Guitars, Bass, Drums
Moritz Fuhrhop Hammond Organ

Der Wunsch als Vater des Gedanken. Stark sein. Aufbegehren. Klappe aufmachen, aber bloß nicht alles schlucken was einem vorgesetzt wird. Watch what you're doing, so heißt einer der vielsagenden Titel auf Layla Zoes neuen Album. Die Nummer rockt heftig und die Kanadierin spuckt Gift und Galle. Ja, unser Feuermädchen hat's wieder getan. Sie hat sich nach neun Jahren Pause erneut mit ihrem alten Weggefährten Henrik Freischlader zusammengetan. Die Gitarrenkoryphäe aus Wuppertal, die schon zu Beginn der letzten Dekade zwei Alben ("Sleep Little Girl" und "The Lily") mit der stimmgewaltigen Lady aus Vancouver aufnahm und sie damit in Deutschland quasi etablierte.

Unterdessen gingen einige Jahre ins Land und die rothaarige Blueskönigin veröffentlichte mit ihrem anderen Gitarrenpartner Jan Laacks zwei Alben unter eigener Regie, verbrachte einige Zeit beim renommierten deutschen Blueslabel Ruf Records, um nun die alte Zoe/Freischlader Magie in den Arnsberger Megaphon Studios aufs Neue zu entfachen. Richtig gelesen, Arnsberg, Megaphon Studios. Steckt da etwa wieder Martin Meinschäfer als Soundengineer dahinter? Ganz genau. Das Dreamteam, das dieser Tage ebenfalls mit Freischladers Solo-Lp "Recorded By Martin Meinschäfer II" reüssierte, entwirft für die "European Blues Awards" Gewinnerin von 2016 eine kongeniale Songkollektion, die in zwölf Co-Autorenschaften zwischen Zoe und Freischlader münden. Wobei unser deutscher Gitarrenmagier, neben der Sechssaitigen noch Bass und Drumset bedient, während Moritz Fuhrhop sein Hammond-Tastenarsenal bearbeitet. Das Sounddesign dieser beiden Alben aus dem Hause Cable Car Records klingt also naturgemäß relativ ähnlich.

Doch Layla Zoes stimmliches Potential stellt sich natürlich völlig anders dar und bereichert dieses im Grundton relativ ruhig gehaltene Album mit allerlei Facetten gesanglichen Könnens. Während Freischlader sich fast schon ein wenig zurückzuhalten scheint, um seiner Kollegin ja nicht in die Parade zu fahren, zieht der Feuerkopf alle Register und bellt und schreit, wispert und säuselt durch das große Spektrum der Emotionen, das mit dem zauberhaften, folkigen Akustikgitarrenkleinod Shine Brightly ein würdiges Finale findet und somit ein reifes mit Gospel, Blues und Rock getauftes Album beschließt. Eine weitere Zusammenarbeit zwischen Lalya Zoe und Henrik Freischlader dürfte somit durchaus auf der Wunschliste so mancher Fans stehen. Die Sache mit dem Wünschen ist ja dieser Tage wieder erlaubt.

 

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