Lody Kong

Dreams And Visions

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.03.2016
Jahr: 2016
Stil: Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Lody Kong
Dreams And Visions, Mascot Label Group, 2016
Igor CavaleraGesang & Gitarre
John BauerGitarre
ShanksBass
Zyon CavaleraSchlagzeug
Produziert von: Lody Kong Länge: 32 Min 31 Sek Medium: CD
01. Chillin', Killin'06. Smashed And Blasted
02. Dreams And Visions07. Some Pulp
03. Kreative Center08. The Dangerous Quest
04. Pig In The Pen09. Topaz
05. Rumsfield10. Venomous Kool-Aid

Neue Musik aus dem Hause Cavalera. Aber dieses Mal handelt es sich weder um ein Produkt der „Stammmarken“ SOULFLY oder CAVALERA CONSPIRACY. Das bedeutet auch, dass weder Max noch Igor Cavalera beteiligt sind. Denn hinter der Band LODY KONG steckt die nächste Generation: Zyon Cavalera am Schlagzeug und Igor Cavalera am Gesang und der Gitarre sind die Sprösslinge von Max. Die Band existiert bereits seit 2011 und hat vor drei Jahren eine EP veröffentlicht. Mit “Dreams And Visions“ legen die Cavalera-Junioren nun ihr erstes komplettes Album vor, das es aber trotz zehn Songs auch nur auf etwas mehr als eine halbe Stunde Spielzeit bringt.

Musikalisch bieten die Cavalera-Brüder und ihre Mitstreiter eine Mischung aus Sludge Metal und Punk. In manchen groovigen Momenten erinnert die Band dabei natürlich auch etwas an SOULFLY, auch weil Igor seinem Vater nicht ganz unähnlich klingt. Aber eigentlich fühle ich mich bei der Musik eher an ein Neben-Projekt von Max Cavalera erinnert: NAILBOMB. Hart, kompromisslos, auf den Punkt sind die Attribute, die die Songs von “Dreams And Visions“ wohl am besten zusammenfassen. Am besten gefallen mit dabei die griffigen Kompositionen wie Kreative Center, Pig In The Pen oder Some Pulp, die stellenweise auch in Richtung HELMET tendieren. Bei anderen Songs muss man sich wirklich „reinarbeiten“, um die Songs zu erschließen.

LODY KONG und den beiden Cavalera-Brüdern ist mit “Dreams And Visions“ ein ordentlicher Einstand gelungen. Dem Album fehlen ein wenig die wirklichen Highlights, der eine oder andere Killer-Song, der sich in den Gehörgang fräst und dazu verleitet, das Werk immer wieder auflegen zu wollen. Dafür stehen auf der anderen Seite aber auch keine „Ausfälle“, die den Eindruck für das Gesamt-Werk herunterziehen. Somit bleibt ein Album, das sicherlich auch wegen der Abstammung der Protagonisten für einiges Aufsehen sorgen wird und auf dem die Band nun aufbauen kann, denn die Grundlagen sind gelegt, jetzt geht es nur noch um die Perfektionierung.

Marc Langels, 14.03.2016

 

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