Loudness

Eve To Dawn

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 17.10.2012
Jahr: 2012
Stil: Heavy Metal

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Redakteur(e):

Kay Markschies


Loudness
Eve To Dawn, Frostbyte Media/Soulfood, 2012
Minoru NiiharaVocals
Akira TakasakiGuitars
Masayoshi YamashitaBass
Masayuki SuzukiDrums
Produziert von: n.b. Länge: 53 Min 53 Sek Medium: CD
01. A Light In The Dark07. Hang Tough
02. The Power Of Truth08. Emotions
03. Come Alive Again09. Comes To Dawn
04. Survivor10. Pandora
05. Keep You Burning11. Crazy! Crazy! Crazy!
06. Gonna Do It My Way

"Onkitoh:Akiratakasaki" (übersetzt: "on guitar: Akira Takasaki") ! Mein Gott, was waren die 80er doch für herrliche Zeiten. Während meiner Jugendzeit verging kaum mal ein Tag, an dem sich nicht "Devil Soldier", "Disillusion" oder der teuer als Import erworbene Live-Longplayer "Live-Loud-Alive" der Nippon-Metaller LOUDNESS auf dem Plattenteller drehte.
Den Altsemestern erzähle ich dabei nichts Neues, dass Akira Takasaki damals neben Eddie Van Halen, Steve Vai und Yngwie Malmsteen zur Speerspitze der Metalgitarristen gehörte. Wenn das japanische Quartett damals etwas besser mit den englischen Texten hätte umgehen können, wären LOUDNESS heute wohl auf dem gesamten Globus dick im Geschäft.
Den Versuch, es Mitte der 80er Jahre in den USA zu schaffen, muss man als gescheitert bezeichnen, was ich auch ein bisschen als Glück sehe.
Schließlich geben erst die japanischen Lyrics LOUDNESS die fernöstliche und besondere Note.

Nach mächtigem Schlingerkurs in den 90er Jahren mit Abgängen und fast vollzogener Auflösung kam es zur Reunion im Jahre 2001. Und seitdem zeigt sich das japanische Quartett sehr umtriebig. Nicht nur, dass man mal die Möglichkeit hatte, LOUDNESS 2010 live in Deutschland zu erleben, die Jungs haben seit 2001 auch fast jedes Jahr ein neues Studioalbum produziert.
So ist es nicht verwunderlich, dass "Eve To Dawn" hier gerade in Europa erscheint, in Japan hingegen schon seit einem Jahr zu haben ist. Dort hat die Band auch bereits das Nachfolgealbum "2-0-1-2" herausgebracht.

Doch kommen wir zum Objekt der Begierde. "Eve To Dawn" ist inzwischen das vierundzwanzigste Studioalbum und bietet alle Grundzutaten, die man von einem LOUDNESS-Album erwartet: Auf das Instrumental A Light In The Dark, das auch traditionelle japanische Musik einfließen lässt, folgen gleich die beiden Uptempo-Songs The Power Of Truth und Come Alive Again, die von den Double-Bass-Rhythmen von Masayuki Suzuki beherrscht werden.
Auch in Survivor, Hang Tough und Keep You Burning wird mächtig an der Geschwindigkeitsschraube gedreht. Im letzteren kommen sogar mal wieder die guten alten Taurus-Pedals zum Einsatz.
Der Rest von "Eve To Dawn" ist traditionell von stampfenden Midtempo-Songs durchzogen.

Die Songs sind durchaus gut hörbar, bleiben bei mir aber nicht so wirklich im Gedächtnis haften. Dafür haben LOUDNESS wahrscheinlich doch in den letzten zwei Jahrzehnten ein wenig zu inflationär mit neuen Kompositionen um sich geworfen.
Und ein Geniestreich wie "Disillusion" wird wahrscheinlich nie wiederholbar sein.
Wenn man Highlights auf dem Album suchen will, so sind es - eigentlich wie immer - die Soli von Akira. Da ist auch nach 30 Jahren immer noch jede Menge Virtuosität, Inspiration und Freunde am Musikmachen herauszuhören.

Also, Freunde der fernöstlichen Metalmusik, gebt "Eve To Dawn" einfach mal eine Chance !

Kay Markschies, 15.10.2012

 

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