Louise Lemón

A Broken Heart Is An Open Heart

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 08.01.2020
Jahr: 2019
Stil: Singer-Songwriter
Spiellänge: 56:40
Produzent: Randall Dunn

Links:

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Plattenfirma: Icons Creating Evil Art/Brokensilence

Promotion: cmm promotion


Redakteur(e):

Michael Koenig

Titel
CD 1 - A Broken Heart Is An Open Heart (34 Min 32 Sek):
01. Sunlight
02. Montana
03. Not Enough
04. Blurry Vision
05. Swimming In Sadness
06. Susceptible Soul
07. Cross
08. Honest Heart
 
09. Almond Milk
10. A Broken Heart Is An Open Heart
Bonus CD - Recorded Live At Vega, Copenhagen (December 2018) (22 Min 08 Sek):
01. Appalacherna
02. Not Enough
03. 178
04. Thirst
05. Cross
06. Montana
Musiker Instrument
Louise Lemón Vocals
Johan Kvastegard Guitar
Petter Nygardh Drums
Randall Dunn Synthesizers
Timm Mason Bass on Tracks 03, 07 & 09
Shahzad Ismaily Bass on Tracks 02 & 04
Anders Ludwigson Keyboards, Piano

Die Singer-Songwriterin Louise Lemón rechnet ihre Musik selber dem höchst speziellen Subgenre des Death Gospel (als dessen Urheber der US-Amerikaner Adam Arcuragi  gilt) zu. konnte mit ihrem Albumdebüt "Purge" schon nicht unerhebliche Begeisterungsstürme lostreten. Jetzt, da das Nachfolgewerk "A Broken Heart Is An Open Heart" veröffentlicht ist, bleibt die spannende Frage, ob die Nordeuropäerin sich in der Erfolgsspur halten kann, oder ob sie lediglich ein One-Hit-Wonder ist beziehungsweise bleibt. Wir versuchten eine aussagekräftige Antwort darauf zu finden. 

Der irgendwie stylische Digipack enthält außer der CD mit dem regulären Longplayer noch eine zusätzliche Disc mit Liveaufnahmen vom Ende des Jahres 2018.

Frau Lemón tut sich bei ihrer aktuellen Veröffentlichung selbst und damit vor allem ihrer Fangemeinde einen außerordentlich großen Gefallen. Sie widersteht nämlich geflissentlich den Verlockungen der zweifelsfrei vorhandenen Versuchung "A Broken Heart Is An Open Heart" nicht nur wie ein weiteres "Purge" klingen zu lassen, sondern zeigt sich, wenn schon nicht durchgängig, dann zumindest phasenweise fortschrittlich und durchaus experimentierfreudig.

Auf der Basis von bestens in Szene gesetztem Singer-Songwriter-Material bekommt der Hörer die Gelegenheit, sich zu Death Gospel, Independent Pop/Rock, Psychedelic Pop/Rock, Crooning, Elektronik, Blues, stellenweise sehr zurückhaltend instrumentiert in überwiegend melancholischer und angedüsterter Stimmung auch mithilfe entspechender Texte ganz gehörig zu entspannen. 

Der äußerst sauber produzierte und tadellos absolvierte Konzertmitschnitt (der mit Not Enough, Cross und Montana drei Nummern vom hier vorgestellten [nach wie vor aktuellen] Studio-Output aufbietet) aus dem Kopenhagener Club Vega klingt zumeist recht dynamisch, läßt jedoch jedwede Gig-Atmosphäre vermissen. 

"A Broken Heart Is An Open Heart" ergänzt "Purge" auf sehr sinnvolle Art und Weise.  Im Großen und Ganzen werden Lemón & Co. den selbst geweckten Erwartungen an das zweite Album gerecht. 

 

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