Lunatic Soul

Walking On A Flashlight Beam

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.10.2014
Jahr: 2014
Stil: Art Rock/Ambient

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Lunatic Soul
Walking On A Flashlight Beam, Kscope, 2014
Mariusz DudaVocals, Acoustic Guitar, Bass, Percussion, Keyboards & Effects
Wawrzyniec DramowiczDrums & Percussion
Produziert von: Mariusz Duda Länge: 63 Min 45 Sek Medium: CD
01. Shutting On The Sun06. Treehouse
02. Cold07. Pygmalion's Ladder
03. Gutter08. Sky Drawn In Crayon
04. Stars Sellotaped09. Walking On A Flashlight Beam
05. The Fear Within

Mittlerweile hat sich das Soloprojekt von Mariusz Duda, dem Sänger von RIVERSIDE mit dem Namen LUNATIC SOUL nicht nur freigeschwommen und etabliert, sondern ist selbst zu einer festen Größe im Bereich New Artrock geworden. Das vierte Album “Walking On A Flashlight Beam“ bietet wieder den leib gewonnen LUNATIC SOUL-Stil, will heißen atmosphärische, dunkel-mystische Musik, die irgendwie leicht melancholisch wirkt, dabei aber nicht ohne Hoffnung ist (Treehouse).

Wieder mit an Bord ist Wawrzyniec Dramowicz, seines Zeichens auch Schlagzeuger der polnischen Prog Rocker von INDUKTI, der dem ganzen hier den rockigen Drive und damit den notwendigen Kick gibt. Ansonsten sind natürlich auch gewisse Ähnlichkeiten zu RIVERSIDE erkennbar (jedenfalls deren Balladen - vergleiche Pygmalion's Ladder), aber das ist ja nur verständlich, da Duda ja auch bei seiner Stammband erheblichen Einfluss auf die musikalische Ausrichtung hat. Wie üblich bindet er hier immer wieder markante, fein ziselierte Bassläufe ein und sorgt auch durch das eine oder andere exotische Element für Abwechslung.

Insgesamt ist LUNATIC SOUL in seiner eigenen Nische angekommen und hat eine klar identifizierbare, eigenständige Klangfarbe gefunden. Auch „“Walking On A Flashlight Beam“ lebt wieder sehr von seiner faszinierend, düster-schillernden, geheimnisvollen Klangwelt, von der atmosphärischen Ausstrahlung, wobei hier die rockigen Strukturen etwas stärker akzentuiert wurden, ohne die ureigenen Trademarks zu opfern. Eine rundum stimmige Sache.

Ralf Stierlen, 21.10.2014

 

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