Machine Head

Bloodstone & Diamonds

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 08.11.2014
Jahr: 2014
Stil: Thrash Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Machine Head
Bloodstone & Diamonds, Nuclear Blast, 2014
Rob FlynnGesang & Gitarre
Phil DemmelGitarre
Jared McEachernBas & Gesang
Dave McClainSchlagzeug
Produziert von: Rob Flynn & Juan Urteaga Länge: 70 Min 59 Sek Medium: CD
01. Now We Die07. Beneath The Silt
02. Killers & Kings08. In Comes The Flood
03. Ghosts Will Haunt My Bones09. Damage Inside
04. Night Of Long Knives10. Game Over
05. Sail Into The Black11. Imaginal Cells
06. Eyes Of The Dead12. Take Me Through The Fire

Der Kollege Kay Markschies hatte es in seiner Rezension zum letzten Opus “Unto The Locust“ schon geschrieben: MACHINE HEAD sind eine der Bands, die konstant starke Alben abliefern und sich deswegen auch zu Recht einer stetig wachsenden Gemeinde an eingefleischten Fans erfreuen dürfen, die sie dann im Gegenzug immer wieder mit neuen Meisterwerken selber verzücken können. Das war vor 20 Jahre bei ihrem Debüt “Burn My Eyes“ so und es gelingt ihnen im Jahr 2014 mit ihrem aktuellen Studio-Album “Bloodstone & Diamond“ wieder – bereits zum achten Mal.

Dabei begeistern insbesondere die beiden Gitarristen Rob Flynn und Phil Demmel wieder mit einer ganzen Armada an spannenden musikalischen Ideen. Diese reichen von den gewohnten Thrash-Brettern, über die auch schon bekannten melodischeren Parts und Alternative-Metal-Momente bis hin zu ganz ruhigen Passagen in etwa dem epischen Track Sail Into The Black oder der Ballade Damage Inside. Dabei kommen auch die Solo-Fähigkeiten der beiden Sechs-Saiter nicht zu kurz. Aber immer wieder beeindruckend bleibt, mit welcher Energie und Intensität die Band ihre Stücke vorträgt. In manchen Momenten hört man dabei die Einflüsse etwa einer Band wie PANTERA heraus (Beneath The Silt). Und wenn sie mal dabei etwas extremer werden, dann kann man schon auch Parallelen zu SLIPKNOT oder auch KING 810 ziehen – insbesondere beim Gesang von Flynn (beispielsweise bei Night Of Long Knives).

Aber bei so vielen verschiedenen Elementen, wie sie MACHINE HEAD in ihre Songs integrieren, da ist auch klar, dass die Lieder sich nicht zum einfachen konsumieren eignen. Vielmehr fordern die Lieder wieder Zeit und wollen erarbeitet werden, damit sie der Hörer ganz verstehen kann. Und das hat nicht einmal immer mit der Länge des jeweiligen Liedes zu tun. So ist das sechseinhalb Minuten lange Game Over eher straight arrangiert. Und in einigen der zwölf Songs betreten MACHINE HEAD Neuland, indem sie sich echte Streicher ins Studio geholt haben. Aber es ist ja gerade diese Unvorhersehbarkeit, die dafür sorgt, dass die Musik der vier Amerikaner immer spannend bleibt.

MACHINE HEAD bieten auf “Bloodstone & Diamonds“ wieder genau das, was die Fans so sehr lieben. Ein spannendes, abwechslungsreiches, hartes Metal-Album, das sowohl die Riffs als auch die Melodien hat, um lange in der Erinnerung zu bleiben. Wie mein Kollege bereits erwähnte: sie können es einfach nicht, ein schlechtes Album zu schreiben. Sicher, dem ein oder anderen wird es nicht hart genug oder aber vielleicht auch zu experimentell sein, was Rob Flynn und Co. hier zeigen. Aber dem größten Teil der Fans wird es ganz genau so gefallen, wie es ist: nämlich 100 Prozent MACHINE HEAD und es ist wieder große Klasse. Sie können eben einfach nicht anders.

Marc Langels, 07.11.2014

 

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