Magnum

Into The Valley Of The Moon King

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.06.2009
Jahr: 2009
Stil: Melodic Hard Rock

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Magnum
Into The Valley Of The Moon King, Steamhammer/SPV, 2009
Bob CatleyVocals
Tony ClarkinGuitar
Mark StanwayKeyboards
Al BarrowBass
Harry JamesDrums
Produziert von: Tony Clarkin Länge: 58 Min 33 Sek Medium: CD
01. Intro07. In My Mind's Eye
02. Cry To Yourself08. Time To Cross That River
03. All My Bridges09. If I Ever Lose My Mind
04. Take Me To The Edge10. A Face In The Crowd
05. The Moon King11. Feels Like Treason
06. Noone Knows His Name12. Blood On Your Barbed Wire Thorns

Was hat die Band MAGNUM mit dem gleichnamigen Speiseeis von Langnese zu tun? Nun, beide gibt es schon ziemlich lange (die Band seit 1972, das Eis immerhin seit 1989), beide sind für den echten Rocker vielleicht etwas zu süß und bei beiden weiß man immer, was man bekommt. “Into The Valley Of The Moon King“ ist das siebzehnte Studioalbum der Haudegen Clarkin und Catley und es klingt immer noch irgendwie, als wäre die Zeit in den Achtzigern stehen geblieben. Clarkin legt seine klassischen Riffs auf, die Keyboards sorgen für einen Fetzen Teppich unter den Füßen, auf dem der Bass ein treibendes, nicht zu schnelles Rockfundament legt (Take Me To The Edge, If I Ever Lose My Mind). Und über allem thront dann Catley wohlbekannte Reibe-Stimme.

Natürlich gibt es auch etwas Balladenstoff (Noone Knows His Name), gelegentlich auch etwas bluesig unterfüttert (The Moon King). In jedem Falle regiert edler, goldglanzüberzogener Melodic-Rock-Wohlklang, der nur ganz selten in seichte Gewässer mündet. Eine Scheibe, die nicht will, was sie nicht halten kann, kein spinniges Konzeptalbum oder Hinterherhecheln irgendwelcher Trends. MAGNUM bleibt sich treu und liefert wieder einmal ein Album ab, das niemandem wehtut, ohne dabei platte AOR-Klischees abzuliefern, sondern durch im guten Sinne solides Handwerk, von der kompositorischen und produktionstechnischen Warte bis hin zur Interpretation, zu überzeugen weiß.

Das ist gerade die Stärke dieser Band, die sie so lange über Wasser halten ließ: Sie wissen nicht nur, was den Leuten gefällt, sondern sie wissen auch um ihre Stärken, die sie zielgerichtet einsetzen und versuchen gar nicht erst, irgendwelche Experimente einzugehen. Dabei beweisen sie dennoch so viel Stil und Klasse, dass sie nicht als peinliches Abziehbild ihrer selbst unterwegs sind, sondern in Würde ihren Weg gehen. Eben ein Musterbeispiel für eine sichere Sache.

Ralf Stierlen, 22.06.2009

 

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