Maire Brennan

Two Horizons

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 13.02.2004
Jahr: 2003

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Máire (Moya) Brennan
Two Horizons, Universal Music, 2003
Máire (Moya) Brennan Vocals, Harp, Keyboards
Ross Cullum Guitars, Percussion, Programming, Keyboards
Sinéad Madden Fiddle
Fionán deBarra Guitar, Bouzouki
Feargal Murray Keyboards
Tiarnan O'Duinnchinn Uillean Pipes, Whistles
Paul Byrne Drums, Percussion
Ewan Cowley Mandolin
Máire Breathnach Fiddle, Viola, Violin
Éamonn deBarra Flute
Robbie McIntosh Guitars
Anthony Drennan Guitars
Keith Duffy Bass
Troy Donockley Whistles
Nigel Eaton Hurdy Gurdy
Bob Love Whistle
Brendan Monaghan Bodhrán, Lambeg Drum
Sandy McLelland Drums
Chris Hughes Rhythm Programming
Martin Carthy Guitar
Úna Ni Chanainn Cello
Brona Cahill Violin
Tommy Kane Viola
Produziert von: Ross Cullum Länge: 58 Min 54 Sek Medium: CD
1. Show me9. Show me (Theme)
2. Bright star10. Sailing away
3. Change my world11. River
4. Bí liom12. Is it now
5. Is it now (Theme)13. Mothers of the desert
6. Falling14. Harpsong
7. Tara15. Two horizons
8. Ancient town16. Show me (Jakatta Mix)

Vier Jahre lang ließ Moya Brennan ihre Fangemeinde auf ein neues Studioalbum warten. Eine verdammt lange Zeit, zumal ihre Stammband CLANNAD zwar alle drei Wochen mit einer neuer Compilation aufwarten kann, von der allerdings eine obskurer und überflüssiger wie die andere ist, aber ebenfalls schon seit 1997 nicht mehr mit neuem Studiomaterial zu Potte kam.

Waren die bisherigen Soloalben von Moya weitestgehend eine Ansammlung sehr persönlicher Stücke, so legt die sympathische Irin mit der großen Stimme nun ihr erstes Konzeptalbum vor.

"Two Horizons" ist die Geschichte einer Reise, einer Suche nach einer Harfe, die über magische Fähigkeiten verfügt und in altvorderer Zeit bei Tara, dem heiligen Versammlungsort der alten irischen Hochkönige gespielt wurde.

Nicht nur thematisch, auch in musikalischer Hinsicht hat Moya Brennan nach den letzten, stark folklastigen Alben die atmosphärische Mystik, die ihr Schaffen mit CLANNAD prägte und auszeichnete, wieder entdeckt.

Die Harfe steht nicht nur im Mittelpunkt der Handlung von "Two Horizons", sondern übernimmt auch die musikalische Federführung. Dazu gesellen sich eine Vielzahl für die irische Folklore typischer Instrumente, wie Fiddle, Bodhran, Drehleier, diverse Pipes und Whistles. Teils in liebevollen und detailverliebten Soloarrangements, teils in opulentem Zusammenspiel als keltisches Orchester weben sie den Teppich, von dem aus sich Moyas vortreffliche Stimme erhebt und in ätherische Sphären entschwebt.

Ruhige, atmosphärische Klänge voller Emotionen beherrschen "Two Horizons", doch das ist es was der geneigte CLANNAD/Brennan-Anbeter auch hören möchte. Dabei fehlt Moya dieses Mal der offensichtliche 'Hit', was jedoch kein Manko ist. "Two horizons" ist ein Album aus einem Guss, ein knapp sechzigminütiges Gesamtkunstwerk, eine Art 'Mystical celtic Symphonie' oder um es schlicht und ergreifend auf einen Nenner zu bringen: Ein überaus gelungenes Album, das durch seine Klasse und liebevolle Umsetzung sogar die lange Wartezeit auf seine Veröffentlichung rechtfertigt.

Martin Schneider, 13.02.2004

 

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