Deep Purple

Alice Cooper

Mannheim, SAP Arena, 17.02.2006

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Konzertbericht

Reviewdatum: 17.02.2006

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Redakteur(e):

Tim C. Werner


Mannheim, SAP Arena, 17.02.2006

Don Airey Tastengott! Jeder Musiker ist ersetzbar, so sagt man. Klar war mir jedoch immer, dass das auf keinen Fall für John Lord gelten kann und darf, jenen Tastenartisten, der über 30 Jahre lang bei DEEP PURPLE die Hammondorgel und die Keyboards bedient hat. Und doch: Der Weggang des großen und großartigen Briten ist überwunden. Mit Don Airey, der auch die beiden Alben "Bananas" (2003) und "Rapture Of The Deep" (2005) eingespielt hat, haben die vier Engländer einen würdigen Nachfolger für den 2002 ausgeschiedenen Lord gefunden.

Don Airey Tastengott! Wie ein Derwisch fegen seine Finger über die Keys und hinterlassen beim rockmusikgeneigten Zuhörer und Zuseher nur anerkennendes Staunen und verständnisloses Kopfschütteln ob der Virtuosität seines Spiels.
Vergessen darf man getrost die ewige "the duelists on guitar and keyboard: John Lord and Richie Blackmore" Leier. Das Duo Morse/Airey ist die beste aller denkbaren Besetzungen und hat PURPLE zurück an die Spitze katapultiert. Dabei werden nicht nur die aktuellen Stücke (Morse ist seit 1994 mit an Bord) kraftvoll intoniert, da wird auch den älteren Sachen aus der "Machine Head"-, "In Rock"- oder "Fireball"-Phase neues Leben eingehaucht.

O.K., DEEP PURPLE und das Jahr 2006 passen zusammen wie nur was und die Show in Mannheim hatte mit dem 21. Jahrhundert so überhaupt nichts zu tun. Aber egal. Da hat eine Band gespielt, die seit fast vierzig Jahren, seit 1968 (!) unterwegs ist. Und die Jungs, teilweise über sechzig, haben gerockt als gäbe es kein Morgen. Mann, war das gut!

Ach so, noch was: Als "Vorband" fungierte der Begründer des Schockrock höchstselbst, Mr. Vincent Damon Furnier aka Alice Cooper, inkl. aller Hits (Feed My Frankenstein, Poison, Schools Out, I'm 18 etc.).

Diskographie (Auszug):
1968 - Shades Of Deep Purple
1968 - Book Of Taliesyn
1969 - Deep Purple
1969 - Concerto Fora Group And Orchestra
1970 - In Rock
1970 - Scandinavian Nights (live)
1971 - Fireball
1972 - Machine Head
1972 - Made in Japan (live)
1973 - Who Do We Think We Are
1974 - Burn
1974 - Stormbringer
1975 - Come Taste The Band
1975 - Live In Paris 1975 (live)
1976 - Made In Europe (live)
1984 - Perfect Strangers
1987 - The House Of Blue Light
1988 - Nobody's Perfect (live)
1990 - Slaves & Masters
1993 - The Battle Rages On
1994 - Come Hell Or High Water (live)
1996 - Purpendicular
1997 - Live At The Olympia '96 (live)
1998 - Abandon
1999 - Live At The Royal Albert Hall (live)
1999 - Total Abandon Australia '99 (live)
2000 - Live At The Rotterdam Ahoy (live)
2003 - Bananas
2005 - Rapture Of The Deep

Tim C. Werner, 18.02.2006

 

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