Manraze

PunkFunkRootsRock


CD-Review

Reviewdatum: 16.03.2012
Jahr: 2011
Stil: Hard Rock, New Wave

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Manraze
PunkFunkRootsRock, earMUSIC/Edel, 2011
Phil CollenLead Vocals, Guitars, Clapper, Percussion on Tracks 03 & 12 (The Movers & Shakers)
Paul CookDrums, Background Vocals, Clapper
Simon LaffyBass, Background Vocals, Clapper, Percussion on Tracks 03 & 12 (The Movers & Shakers)
Guests:
Hollie CookBackground Vocals on Track 04
CJ VanstonKeyboards on Track 03
The West Heath HappyClaps on Track 01
Helen CollenClapper, Percussion on Tracks 03 & 12 (The Movers & Shakers)
Jeni CookClapper
Produziert von: Ger McDonnell, CJ Vanston & Manraze Länge: 43 Min 19 Sek Medium: CD
01. Over My Dead Body07. Edge Of The World
02. I C U In Everything08. Dreamland
03. All I Wanna Do09. Fire
04. Closer To Me10. I, Superbiker
05. Lies11. Bittersweet
06. Get Action12. Dogbite (Instrumental)

Das Trio MANRAZE ist seit 2004 die gemeinsame musikalische Spielwiese von Sänger und Gitarrist Phil Collen (ex-GIRL, DEF LEPPARD), Schlagzeuger Paul Cook (Mitbegründer der SEX PISTOLS) und Bassist Simon Laffy (ex-GIRL). 2007 kam das Debütalbum “Surreal“ heraus. 2011 folgte dann mit “PunkFunkRootsRock“ der nächste Longplayer.

Das Dreigestirn setzt bei der aktuellen Langrille auf ein breit gefächertes Angebot von massenkompatiblem Hard Rock, Pop Rock, Punk Rock, Funk, Soul und Reggae. Collen, Cook und Laffy, die allesamt, als am Songwriting Beteiligte, im Booklet vermerkt sind, nutzen die sich ihnen dadurch bietenden Möglichkeiten denn auch recht konsequent aus. Die Songs sind durch die Bank melodisch, manchmal bis zur Eingängigkeit, und taugen teilweise für die Charts. Da schimmern vor allem Einflüsse von DEF LEPPARD durch.

Die Tracks sind niemals wirklich räudig und überfordern die Ohren deswegen, selbst in ihren härtesten Momenten, nicht. Und wenn es jemandem trotzdem tatsächlich doch zu laute Stellen geben sollte, dann sorgen gedrosselte Passagen für genügend Ausgleich.
Das Liedgut ist virtuos eingespielt und verdankt der sauberen Produktion noch einiges an zusätzlicher, positiver Wirkung.

Wer es abschnittsweise etwas heftiger mag, dabei aber möglichst keine Schocks riskieren möchte, gleitet mit “PunkFunkRootsRock“ von MANRAZE auf der richtigen Spur.

Michael Koenig, 10.03.2012

 

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