March In Arms

Pulse Of The Daring

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 03.01.2021
Jahr: 2021
Stil: Power Metal
Spiellänge: 49:14
Produzent: March In Arms & Jeremy Schaeffer

Links:

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Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Def Leppard

Corey Taylor

Stone Sour

Slipknot

Sabaton

Titel
01. 1914
02. Altar Of The Gun
03. Welcome The Blitz
04. Nisei
05. Pulse Of The Daring
 
06. An Act Of Valor
07. No Years Resolution
08. Thunderbolt
09. Omaha
10. Not For Nothing
Musiker Instrument
Ryan Knutson Gesang & Gitarre
Sheldon Swan Gitarre
Jon Parker Gitarre
Collin Citrowski Bass
Bobby Cook Schlagzeug
Gastmusiker:
Emily Swan Gesang
Esther Nissen Violine
Audrey Graber Cello

Die Metal-Band MARCH IN ARMS stammt aus Sioux Falls im Bundesstaat South Dakota. Seit 2012 macht das Quintett gemeinsame Sache und hat sich dem amerikanischen Power Metal verschrieben. Noch im Gründungsjahr legte die Band zwei Singles vor, ehe Ende 2017/Anfang 2018 das selbstbetitelte Debüt erschien und schon mal direkt aufhorchen ließ. Nach knapp drei Jahren folgt nun das Zweitwerk mit dem Titel “Pulse Of The Daring“.

Der erste Unterschied fällt schon auf, wenn man die CD in die Hand bekommt. Das Cover-Artwork wirkt hier deutlich professioneller als beim Debüt, obwohl es sich auch bei dieser Scheibe erneut um eine Eigenproduktion der Band handelt. Aber ein besseres Cover hätten sich auch etablierte Acts wie SABATON nicht wünschen können. Beiden Bands gemeinsam ist die Faszination für kriegerische Themen, die in den Texten behandelt werden. Zudem verfügen MARCH IN ARMS in Ryan Knutson über einen wirklich sehr guten Frontmann, der die Stücke sehr stark vorträgt. Dabei erinnert er stimmlich und von den Melodien her an Corey Taylor (Solo oder bei STONE SOUR, nicht SLIPKNOT).

Die Musik bewegt sich zumeist im Bereich des US Power Metal, die Band scheut sich aber keineswegs, auch mal links und rechts über den Tellerrand zu schauen und landet dann mal in thrashigeren oder eben in rockigeren Gefilden. Das dann aber eher in wohldosierten Nuancen, die immer zum übrigen Songmaterial passen. Als Single-Auskopplung und Vorgeschmack auf das Album gab es den eher vielleicht rockigen Track Welcome The Blitz, der die heroische Haltung der Bevölkerung von London während der deutschen Bombardements ihrer Stadt thematisiert. Das Stück hat dabei ein gewisses frühes DEF LEPPARD-Feeling (also vor “Hysteria“-Zeiten).

Aber noch besser steht es den Amis zu Gesicht, wenn sie mit mächtigen Gitarrenwänden und jeder Menge Power loslegen, wie etwa beim Opener 1914. Und dass die Band immer für eine Überraschung gut ist, beweisen sie auch, indem sie auf einmal und vollkommen mit Streicher-Klängen aufwarten, was den Song direkt noch einmal zusätzlich aufwertet. Aus den durchgängig starken Stücken ragen dann noch zudem der Titelsong, das schnelle Thunderbolt und Omaha (über die Landung der US-Truppen am gleichnamigen Strand-Abschnitt in der Normandie 1944) heraus. Abgeschlossen wird das Album mit einer wunderbaren Powerballade in Not For Nothing; das beherrschen die Amis also auch.

MARCH IN ARMS machen auf ihrem zweiten Werk “Pulse Of The Daring“ im Vergleich zum sehr gelungenen Debüt noch einmal einen ordentlich Schritt nach Vorne. Alles ist professioneller: die Verpackung, die Produktion aber eben auch die Songs. Spielen können die Männer aus South Dakota auch mehr als nur ordentlich. Und so können sich Fans des amerikanischen Power Metal hier noch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk in Form dieser CD in den Player legen. Das Quintett muss man definitiv im Auge behalten – zumal wenn sie diesen Qualitätstssprung noch einmal wiederholen können.

 

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