Mark May And The Agitators

Telephone Road

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.01.2000
Jahr: 1998

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Redakteur(e):

Joachim Domrath


Mark May And The Agitators
Telephone Road, Icehouse Records, 1998
Mark May Lead Vocals, Guitars
Billy Wells Lead Guitars, Slide
Alan Haynes Lead Guitars
Larry McCray Lead Guitars
Dan Cooper Bass
Travis Doyle Piano, Hammond B-3
Greg Grubbs Drums
The Memphis Horns Horns
Produziert von: Jeff Wells & Mark May (aufgenommen in Houston, TX) Länge: 63 Min 00 Sek Medium: CD
1. Mercury Blues (5:19)7. Icehouse Special (5:45)
2. Don't Give Up (5:41)8. Back In The Joint (3:39)
3. Sweet Spot (4:55)9. Took Me By Surprise (6:03)
4. Lights Are On But Nobodys Home (9:18)10. She's A Stranger (5:39)
5. Joann (4:32)11. I'll Be Around (5:28)
6. Telephone Road (5:37)12. Helena Hangover (1:07)

Zum ersten Mal bin ich auf Mark May durch sein Mitwirken bei der Dickey Betts Band aufmerksam geworden. Richtig neugierig wurde ich allerdings erst, als ich Mark als Gast-Gitarrist auf der neuen RAW JOHNSON hörte.

Seit vier Wochen liegt mir nun sein aktuelles Album TELEPHONE ROAD vor.
Es ist seine zweite Arbeit nach CALL ON THE BLUES aus dem Jahre 1996.

Mark May ist praktisch mit der Gitarre zur Welt gekommen und spielt den Blues seit Beginn der 80er Jahre.
Telephone Road beginnt mit dem fetzigen Bluesrock MERCURY BLUES. Einflüsse von den Allman Brothers sind unverkennbar. Mark liefert sich packende Gitarrenduelle mit Billy Wells an der Slide. Ein Song der so richtig gut abgeht.
DON'T GIVE UP groovt voller Spielfreude als nächstes aus den Rillen. Die Memphis Horns blasen den Song dynamisch voran.
Marks Stimme ist relaxed und sehr angenehm. Ähnlich wie Dickey Betts, nur weicher.
Musikalischer Höhepunkt ist für mich TELEPHONE ROAD. Der Song beginnt Southern-rockig mit mexikanisch angehauchter Gitarre. Dann der Wechsel zum Blues-Rock. Drummer Greg Grubbs spielt seinen Part hervorragend. Der Song wird immer wieder durch Marks und Billys melodiöse und saubere Gitarren-Soli unterbrochen. Klasse.
SHE'S A STRANGER startet in bester Jimi Hendrix Manier und wird dann zum relaxten Blues-Southern-Rock. Wieder reichlich und schöne Gitarren-Arrangements.
Auf ICEHOUSE SPECIAL wollen sich Mark May und Alan Haynes gegenseitig an Schnelligkeit übertrumpfen. Ein feines Instrumental wieder mit Memphis Horn Unterstützung.
Richtig funky wird die Band auf SWEET SPOT. Der Song geht ab wie die Post. Geile Gitarren und Travis Doyles Hammond B-3 machen SWEET SPOT richtig hot.

TELEPHONE ROAD ist ein gelungenes Blues-Rock Album mit Southern Einflüssen. Selbst bei hohen Lautstärkepegeln ist das Album wunderbar zum Relaxen geeignet. Klang und Produktion machen genauso viel Spaß wie die Musik.

Joachim Domrath, (Artikelliste) 22.07.2001

 

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