Martin Belmont

The Guest List

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 08.09.2009
Jahr: 2009
Stil: Rock, Pop

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Martin Belmont Homepage



Redakteur(e):

Jan Wölfer


Martin Belmont
The Guest List, Jungle Records, 2009
Martin BelmontGuitars, Vocals
Paul CarrackVocals
Nick LoweVocals
Johnny NickyVocals
Sean TylaVocals
Reg MeurossVocals
Geraint WatkinsVocals
Carlene CarterVocals
Hank WangfordVocals
Barbara MarshVocals
Graham ParkerVocals
Produziert von: Neil Brockbank, Roy Dodds & Martin Belmont Länge: 47 Min 33 Sek Medium: CD
01. My Baby's Gone08. Tall Lover Man
02. Time For The Sun To Rise09. Alison
03. A Man In Love10. In The Midnight Hour
04. Johnny Too Bad11. Waltzing With Sin
05. Seven Curses12. I Viberate
06. Island Of Dreams13. Beyond The Blue Horizon
07. Get Rhythm

Martin Belmont kam in das Musikbusiness, besser gesagt die Londoner Pubrock-Szene, Mitte der Siebziger Jahre als Gitarrenroadie bei Brinsley Schwarz. Später war er dann Gitarrist bei Nick Lowe und vor allem bei Graham Parker & The Rumour. Derzeit spielt er auch mit den reformierten Ducks Deluxe, Los Pistoleros und The Johnny Nicky Band. Seine Liste an Kollaborationen der Vergangenheit liest sich beachtlich, von Johnny Cash, Elvis Costello, Carl Perkins, Paul Carrack, Billy Bragg, John Hiatt bis hin zu vielen anderen, kam da einiges zusammen. Von daher ist die Idee möglichst viele ehemalige Partner als Gastvokalisten für eine eigene Platte einzuladen, recht naheliegend.

Heraus kam dabei eine Platte, auf der sehr routiniert eine Handvoll Klassiker geschmackvoll, doch recht abgehangen, interpretiert werden. Die Damen und Herren erfüllen sich selbst ein paar Träume oder üben sich gar nur in Gefälligkeiten, ohne dass an einer Stelle mal etwas Herausragendes passiert. Graham Parker ist mit der lahmsten Version von Wilson Picketts In the midnight hour zu hören, die mir je zu Ohren kam - an keiner Stelle an die Kantigkeit erinnernd, die sein größter Hit Don't ask me questions mal hatte. Nick Lowe, dessen letztes Album auch schon "At my age" hieß und ihn als entspannten Crooner zeigte, hat sich ebenfalls gänzlich der Sperrigkeit entledigt, die mal ein Crackin' up ausmachte. Costello wirkte zwar selbst nicht mit, wird aber trotzdem mit ins Boot geholt, indem Alison von Belmont in einer Fast-Instrumentalversion im Link Wray-Style auf der Baritongitarre gespielt wird - eine relativ originelle Idee auf dieser Platte, die jedoch arg darunter leidet, dass Belmont. offenbar besorgt, dass der Song instrumental nicht erkannt wird, die Refrainzeile - Halt, Stopp - nicht die ganze Zeile, sondern nur den Namen "Alison" singt. Weird stuff.

Alles in allem ein sehr verzichtbares Projekt, das angesichts der Beteiligten eine spannende Platte hätte werden können, was jedoch leider mislang.

Jan Wölfer, 23.08.2009

 

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