Massive

Destination Somewhere

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 19.04.2016
Jahr: 2016
Stil: Hard Rock

Links:

Massive Homepage

Massive @ facebook

Massive @ twitter



Redakteur(e):

Marc Langels


Massive
Destination Somewhere, Earache Records, 2016
Brad MarrGesang & Gitarre
Brendan ForwardGitarre & Gesang
Aidan McGarrigleBass & Gesang
Jarrod MedwinSchlagzeug & Gesang
Produziert von: Massive Länge: 40 Min 40 Sek Medium: CD
01. One For The Road06. Destination Somewhere
02. Blood Money Blues07. Up In Smoke
03. Sinking Ship08. Circus
04. The Fall09. The Way It 's Always Been
05. Made Of Stone10. Beaten Dog

Das 1985 gegründete britische Label Earache Records hat sich insbesondere durch Veröffentlichungen im Bereich des extremen Metal einen exzellenten Ruf aufgebaut. So veröffentlichten oder veröffentlichen Bands wie ANNIHILATOR, BOLT THROWER, CARCASS, CATHEDRAL, DEICIDE, ENTOMBED, MORBID ANGEL oder NAPALM DEATH einige ihrer Alben bei Earache. In den vergangenen Jahren hat sich das Label auch im Bereich der etwas moderaten Töne einige Hochkaräter entdeckt und unter Vertrag genommen, die bekanntesten davon dürften wohl die RIVAL SONS, BLACKBERRY SMOKE aber auch THE TEMPERANCE MOVEMENT sein. Insofern ist immer ein besonderes Augenmerk angebracht, wenn Earache eine neue Band aus diesem Bereich präsentiert.

Das jüngste Beispiel dafür sind MASSIVE. Das Quartett aus Australien wurde 2012 in Melbourne gegründet und versteht sich auf krackenden, Adrenalin-befeuerten Hard Rock, mit dezenten Blues-Elementen (etwa bei dem Blood Money Blues oder im abschließenden Beaten Dog), die den Eindruck des Albums aber deutlich aufwerten. der ein wenig auf ihrem Debüt “Destination Somewhere“ an einige Größen der LA-Glam-Rock-Szene Ende der 1980er Jahre erinnert, als da wären natürlich GUNS ’N’ ROSES oder aber auch die L.A. GUNS. Die Vier machen bei ihrer Musik keine Gefangenen sondern geben fast durchgängig richtig Gas.

Photo-Credit: Oktober Promotion

Die Gitarren sind schön fett und riffen, was das Zeug hält. Und es soll mir keiner erzählen, dass die Band nicht bei der Gitarren-Melodie in Made Of Stone auch ein wenig das weltberühmte Slash-Lick aus Sweet Child O Mine im Hinterkopf gehabt hat. Die Rhythmus-Sektion verleiht den Nummern die nötige Durchschlagskraft und Sänger Brad Marr weiß sowohl dem Ohr zu schmeicheln als auch die nötige Aggressivität in seinen Stimmbändern zu entfesseln. Zudem besitzt er ein angenehm prägnantes Organ und keine Allerweltsstimme. Ein richtiger Rock-Shouter eben, sehr fein.

MASSIVE beweisen bei den Tracks, wie dem oben bereits erwähnten Blood Money Blues, Sinking Ship, Up In Smoke aber insbesondere auch dem Titeltrack sowie dem ebenfalls schon genannten Made Of Stone zudem ein feines Händchen für mitreißende Melodien. So vergehen die knapp 40 Minuten denn auch wie im Fluge und das Bedürfnis ist groß, die Scheibe gleich noch einmal von vorne zu hören. MASSIVE machen auf “Destination Somewhere“ auf jeden Fall so ziemlich alles richtig. Wer auf Kick-Ass-Rock ‘n‘ Roll steht, der darf hier zugreifen. Da ist Earache Records wieder mal ein richtiger Glücksgriff im Bereich Hard Rock gelungen.

Marc Langels, 18.04.2016

 

(C) 2008 - 2020 by Hooked on Music