Mayank

Mayank

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 12.11.2021
Jahr: 2021
Stil: AOR
Spiellänge: 40:20
Produzent: Alessandro Del Vecchio

Links:

Mayank @ facebook


Plattenfirma: Frontiers Music

Promotion: cmm promotion


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Giant

Edge Of Forever

FM

Foreigner

Lou Gramm

Jimi Jamison

Survivor

Steve Perry

Journey

Titel
01. Destiny Calling
02. Billy Is On The Run
03. Miracle Mile
04. We Are One
05. Long Live The Soulless
06. Julia's Smile
 
07. Sign Of Love
08. Hold On
09. From The Heart
10. Eternal Dream
11. Road To Paradise
Musiker Instrument
Gui Oliver Gesang
Rolf Nordström Gitarre
Alessandro Del Vecchio Keyboards, Bass & Gesang
Nicholas Papapicco Schlagzeug

Bei MAYANK handelt es sich um ein neues Frontiers-Projekt, bei dem Musiker von Label-Chef Serafino Perugino zusammengebracht werden, von denen er glaubt, dass sie musikalisch gut zusammenpassen. In diesem Fall hat er sich für den brasilianischen Sänger Gui Oliver (LANDFALL), dessen frühere Band AURAS Perugino schon einst unter Vertrag nahm, und den schwedischen Gitarristen Rolf Nordström (PERFECT PLAN) zusammen mit seinem „Haus-und-Hof“-Produzenten und -Songwriter Alessandro Del Vecchio (unter anderem EDGE OF FOREVER, MOONSTONE PROJECT) zusammengesteckt – und heraus kam dabei ein Projekt, das sich auf dem selbstbetitelten Debüt-Album ganz klar am klassischen AOR-Sound der frühen 80er Jahre orientiert.

Denn egal, wo die Nadel oder der Laser bei dieser CD ansetzt, da bekommt der Hörer eine Ladung melodiösen Rock präsentiert, der sich mit Bands wie FM, GIANT, SURVIVOR oder auch JOURNEY vergleichen lässt. Natürlich sollte man hier nicht unbedingt direkt Klassiker wie Don’t Stop Believin’, Who’s Cryin Now (JOURNEY), Eye Of The Tiger, Burning Heart (SURVIVOR), Bad Luck, All Or Nothing (FM) oder I’ll See You In My Dreams und I’m A Believer (GIANT) erwarten. Dennoch muss man der Band attestieren, dass sie sich im Vergleich mit den Vorbildern gar nicht so schlecht hält, insbesondere dann wenn Del Vecchio den Gitarren von Nordström etwas mehr Raum im Sound zugesteht als den Keyboards, denn ansonsten kann das Ganze dann schon etwas zu süß klingen. Sehr gut nachzuhören ist das auf dem, aus meiner Sicht, stärksten Stück der Scheibe Miracle Mile.

Dass die Songs so gut wirken, liegt – neben dem guten Songwriting – auch an der wunderbaren Stimme von Oliver, der wirklich das richtige Organ für diese Art von Musik hat. Seine hörbaren Einflüsse reichen dabei von Steve Perry (Ex-JOURNEY) über Jimi Jamison (SURVIVOR) bis hin zu Mickey Thomas (Ex-JEFFERSON STARSHIP, STARSHIP). Durch seine leicht raue Gesangs-Art kann man an der einen oder anderen Stelle aber auch Parallelen zu Lou Gramm (Ex-FOREIGNER) nicht leugnen. Auf jeden Fall macht er seine Sache hier absolut überzeugend und empfiehlt sich hier auch für höhere Aufgaben.Und zum Glück sind kleinere Ausfälle wie das arg abgedroschene Hold On hier wirklich zu verschmerzen.

MAYANK legen hier nämlich ein gutklassiges Debüt vor, das auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Gerade wenn man sich mal anschaut, was sonst noch so im Bereich AOR veröffentlicht wird, klingt dieses Projekt geradezu überraschend stark wie eine echte Band. Das Einzige, was dem Album für noch mehr Aufmerksamkeit fehlt, das wäre ein Hit, wie es die weiter oben beschriebenen Lieder der klanglichen Vorbilder sicherlich sind (auch wenn nur die ersten vier wohl wirklich jedem Rock-Fan geläufig sein werden). Wer mit melodiösem Rock nichts anzufangen weiß, der wird sicherlich auch hier davon überzeugt werden, wer die Musikrichtung aber mag, der wird mit dem Kauf dieser Scheibe sicherlich glücklich werden, denn hier hat Perugino ein wirklich glückliches Händchen bei der Zusammenstellung seines neuesten Projekts bewiesen.

 

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