Megadeth

Th1rt3en

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 15.11.2011
Jahr: 2011
Stil: Thrash Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Megadeth
Th1rt3en, Roadrunner Records, 2011
Dave MustaineGesang & Gitarre
Dave EllefsonBass
Chris BroderickGitarre
Shawn DroverSchlagzeug
Gastmusiker
Chris RodriguezGesang
Produziert von: Johnny K & Dave Mustaine Länge: 57 Min 36 Sek Medium: CD
01. Sudden Death08. Fast Lane
02. Public Enemy No 109. Black Swan
03. Whose Life (Is It Anyways?)10. Wrecker
04. We The People11. Millenium Of The Blind
05. Guns, Drugs & Money12. Deadly Nightshade
06. Never Dead13. 13
07. New World Order

13 Alben lang haben MEGADETH – oder vielmehr Dave Mustaine – die Welt mir Speed-/Thrash-Metal der Spitzenklasse verwöhnt und mit nahezu intellektuell zu nennenden Texten zum Nachdenken angeregt. Wer in der Zahl 13 ein Unglück bringendes Symbol sieht, wird mit “Th1rt3en“ eines besseren belehrt. MEGADETH knüpfen zwar nur bedingt an ihre glorreichen Zeiten zu Beginn der 1990er Jahre (etwa “Countdown To Extinction“ oder “Youthanasia“) an und schaffen es auch nicht wirklich etwas Neues zu kreieren, aber schlecht ist das aktuelle Werk deshalb nicht.

Mustaine, Ellefson, Broderick und Drover machen das, was man von MEGADETH erwartet: technisch anspruchsvolle und trotzdem eingängige Thrash-Riffs, zahlreiche Soli, die eine Menge Hobby-Gitarristen wieder in den Wahnsinn treiben werden und dazu einen im besten Sinne schlechtgelaunten Nörgler am Mikro, der uns seine Sicht der Welt unverhohlen ins Gesicht schleudert. Aber was das Songwriting betrifft, haben es tatsächlich ein paar Ausfälle auf das Album geschafft.

Sicherlich ist der Beginn mit Sudden Death und Public Enemy No. 1 gelungen. Aber schon Whose Life (Is It Anyways?) passt vom leicht schluddrigen Riffing her besser zu MOTÖRHEAD und kann nicht wirklich überzeugen. Ähnliches gilt für Guns, Drugs & Money, dessen Riff mich nicht wirklich fesseln kann. Danach herrscht aber wieder bekanntes MEGADETH-Qualitäts-Niveau. Zudem bedient sich Mustaine bei früheren Ideen, so stammen zwei der Lieder aus der “Youthanasia“-Phase (Millenium Of The Blind sowie New World Order) und wurden damals auf der remasterten Version als Bonus-Tracks verwendet. Außerdem stammt der Song Black Swan bereits aus dem Jahr 2007, kommt aber erst jetzt zu seinen Ehren.

Insgesamt betrachtet fällt “Th1rt3en“ vielleicht etwa zahmer aus als der Vorgänger “Endgame“ (, der mir persönlich besser gefiel), aber MEGADETH bieten auch hier wieder überwiegend genau das, was ihre Fans erwarten. Aber so gut wie einige andere Klassiker dieser Band, wie etwa “Peace Sells... But Who’s Buying“, “Rust In Peace“, “Countdown To Extintion“ oder “Youthanasia“ ist “Th1rt3en“ nicht geworden. Dazu fehlt sicherlich nicht viel, aber zu den wirklich unverzichtbaren Werken aus dem Schaffen von „Mega-Dave“ Mustaine gehört es aus meiner Sicht leider nicht.

Marc Langels, 11.11.2011

 

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