Megadeth

Warheads On Foreheads


CD-Review

Reviewdatum: 13.03.2019
Jahr: 2019
Stil: Thrash Metal
Spiellänge: 166:34
Produzent: Dave Mustaine

Links:

Megadeth Homepage

Megadeth @ facebook

Megadeth @ twitter


Plattenfirma: Universal Music

Promotion: Oktober Promotion


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Metallica

Slayer

Anthrax

Queensryche

Lamb Of God

Angra

Titel
01. Rattlehead
02. Mechanix
03. Killing Is My Business…And Business Is Good!
04. The Conjuring
05. Wake Up Dead
06. Devils Island
07. Good Mourning/Black Friday
08. Set The World Afire
09. In My Darkest Hour
10. Holy Wars…The Punishment Due
11. Hangar 18
12. Tornado Of Souls
13. Rust In Peace…Polaris
14. Five Magics
15. Take No Prisoners
16. Skin O’ My Teeth
17. Angry Again
18. Symphony Of Destruction
 
19. Sweating Bullets
20. A Tout Le Monde
21. Train Of Consequences
22. Reckoning Day
23. Trust
24. She-Wolf
25. Wanderlust
26. Dread And The Fugitive Mind
27. Blackmail The Universe
28. Washington Is Next!
29. Head Crusher
30. Public Enemy No.1
31. Kingmaker
32. The Threat Is Real
33. Poisonous Shadows
34. Death From Within
35. Dystopia
Musiker Instrument
Dave Mustaine Gesang & GItarre
Dave Ellefson Bass & Gesang (Tracks 1 – 26 & 29 - 35)
Chris Poland Gitarre (Tracks 1 – 7 & 27)
Jeff Young Gitarre (Tracks 8 & 9)
Gar Samuelson Schlagzeug (Tracks 1 - 7)
Chuck Behler Schlagzeug (Tracks 8 & 9)
Marty Friedman Gitarre (Tracks 10 - 25)
Nick Menza Schlagzeug (Tracks 10 - 24)
Jimmy DeGrasso Schlagzeug (Tracks 25 & 26)
Al Pitrelli Gitarre (Track 26)
Jimmy Lee Sloas Bass (Track 27)
Vinnie Colaiuta Schlagzeug (Track 27)
Glen Drover Gitarre (Track 28)
Shawn Drover Schlagzeug (Track 28 - 31)
James Lomenzo Bass (Tracks 28 & 29)
Chris Broderick Gitarre (Tracks 29 - 31)
Kiko Loureiro Gitarre (Tracks 32 - 35)
Chris Adler Schlagzeug (Tracks 32 - 35)

MEGADETH sind nicht nur eine der größten Bands im Bereich des Thrash Metal sondern auch allgemein im Bereich des Metal. Seit mittlerweile 35 Jahren stehen Dave Mustaine und Co. für innovativen, anspruchsvollen und teilweise auch zum Nachdenken anregenden Metal, der sich weltweit großer Popularität erfreut. Dabei wäre es vielleicht nie so weit gekommen, wenn Mustaine zunächst nicht aus einer Band gekickt worden wäre, die sogar noch mal deutlich erfolgreicher sind als MEGADETH. Aber sein Rausschmiss bei METALLICA bedeutete zum einen nicht nur, dass er eine eigene Band brauchte, sondern sorgte auch für den nötigen kreativen Antrieb, um aus seiner eigenen Gruppe dann das Maximum herauszuholen. Und dass das Feuer immer noch lodert, das kann man auch nach mittlerweile 35 Jahren nicht negieren. Schließlich arbeitet die Band an einem neuen Studio-Album, aber zunächst wirft seinen einen Blick zurück auf ihre Geschichte – im Rahmen der Dreifach-CD “Warheads On Foreheads“.

Den Titel erklärt Mustaine so: „Vor 35 Jahren habe ich dieser Band den Namen MEGADETH gegeben, und die Songs, die auf diesem Album vereint sind, halte ich für die effizientesten Waffen, die wir in unserem Arsenal haben Warheads On Foreheads – das ist in der Sprache des US-Militärs ein Begriff für die Zielgenauigkeit. Es geht schließlich immer darum, das geeignete Geschoss für den jeweiligen Auftrag zu finden... und diese Stücke sind alle so gestrickt, dass sie maximale Zerstörung (oder maximales Abwehr- oder Abbremsvermögen) garantieren.“

(Megadeth/Photo Credit: Jeremy Saffer)

Die 35 Jahre werden dabei durch 35 Lieder repräsentiert, die zum einen im Sinne einer Best-Of-Zusammenstellung die besten Lieder der Band präsentieren sollen, auf der anderen Seite aber auch sämtliche Alben der Band-Geschichte berücksichtigen und miteinbeziehen sollen. Dass dann dabei auch der eine oder andere persönliche Favorit nicht dabei ist, das versteht sich wohl von selbst. Allerdings legte Mustaine bei der Song-Auswahl schon einen gewissen Schwerpunkt, der sowohl die formativen Jahre zu Beginn der Karriere als auch die kommerziell besonders erfolgreichen Alben ganz besonders berücksichtigt und diesen Zeiten den Großteil der Zusammenstellung einräumt. Aber auch die jüngsten Vergangenheit mit dem bislang letzten Album, “Dystopia“, ist mit vier Lieder hier sehr stark repräsentiert. Geradezu zwingend ist auch die historische Anordnung der Lieder, die die Entwicklung der Band und die unterschiedlichen Besetzungen in den richtigen Kontext stellt.

Den Auftakt bilden dabei gleich drei Stücke vom Debüt-Album “Killing Is My Business… And Business Is Good“, die damals so ganz anders waren als das, was METALLICA und SLAYER als die beiden anderen Vorreiter der Thrash Metal-Welle anboten. Die Band geht bei Tracks wie Rattlehead, Mechanix (ihrer Version, des schon zu METALLICA-Zeiten enstandenen Mustaine-Riffs von The Four Horsemen) und dem Titel-Song deutlich technisch anspruchsvoller zur Sache als die Konkurrenz. Damit trugen MEHADETH von Anfang an also dazu bei, dass die Kritiker die aufkommende Thrash-Welle nicht bloß als musikalisch dilettantisch abtun konnten. Denn das Können an ihren Instrumenten war bei MEGADETH von Anfang an nicht zu leugnen. Auch der kompositorische Ansatz war schon sehr weit entwickelt und zieht auf den drei Songs den Hörer sogleich in seinen Bann. Kein Wunder also, dass der Musiksender VH1 den Erstling als „Greatest Thrash Metal Debut Of All Time“ abfeierte.

Im Gegensatz zu einigen anderen Bands, die nach einem richtungsweisenden Debüt dann nicht nachlegen können, begannen Mustaine und seine Band (damals bestehend aus Bassist Dave Ellefson, Schlagzeuger Gar Samuelson und dem zweiten Gitarristen Chris Poland) einen fast schon unglaubliche Serie von Alben, die ihren Stil immer weiter verfeinern und zugleich auch erweitern sollten. Das zweite Werk, “Peace Sells… But Who‘s Buying?“ erschien nur ein Jahr nach dem Debüt und stellte dennoch in den Bereichen Produktion und Songwriting weitere Qualitätssteigerungen dar. Stücke wie Wake Up Dead, Devils Island sind wirkliche Thrash Metal-Klassiker, Good Mourning/Black Friday zeigt wieder einmal die kompositorische Klasse von Mustaine und The Conjuring ist einer der Songs, den die langjährigen Fans lieben, den die Band wegen seines Textes und seit der glaubens-technischen „Wiedergeburt“ von Mustaine und Ellefson aber live nicht mehr aufführt. Etwas überraschend ist auch in dieser Hinsicht, dass es der Titeltrack des Albums nicht in die Auswahl geschafft hat, gehört sein Riff und damit verbunden auch die Bass-Linie doch zu den markantesten in der Band-Geschichte. Die Scheibe war auf jeden Fall gleich der nächste Klassiker, der MEGADETH obendrein die erste Goldauszeichnung und später auch das erste Mal Platin in ihrer Heimat einbrachte.

Diesen Erfolg konnte die Gruppe, in der nun Jeff Young den wegen Drogen-Problemen geschassten Poland  ersetzte und Samuelson durch Cuck Behler ausgetausch wurde, mit dem ebenfalls Platin ausgezeichneten “So Far, So Good, So What!“ fortsetzen. Das Album war noch düsterer als der Vorgänger und behandelte vor allen Dingen persönliche Probleme wie etwa beim hier vertretenen In My Darkest Hour (das Mustaine nach dem Tod von METALLICA-Bassist Cliff Burton verfasste) oder das Drogen-inspirierte Mary Jane, das hier aber zu Gunsten von Set The World Afire ebenso keine Berücksichtigung fand wie etwa die harsche Kritiker-Schelte Hook In Mouth. “So Far, So Good, So What!“ war im Rückblick betrachtet so etwas wie eine Stagnation und erreichte nicht ganz die extrem hohe Qualität des Vorgängers und das spiegelt sich unter anderem darin wieder, dass nur zwei Songs hier vertreten sind. Was immer noch mehr sind als bei einigen anderen, späteren Alben.

Aber dann folgte der große Um- und Durchbruch. Zunächst wurden mit Marty Friedman (Gitarre, Ex-CACOPHONY) und Nick Menza (Schlagzeug) zwei neue Mitstreiter präsentiert das - nach der Überzeugung der meisten Fans - „klassische“ MEGADETH-Line-Up war komplett. Zum anderen präsentierte die Band mit “Rust In Peace“ das Album, das ihnen alle Türen weltweit öffnen sollte und das in den Debatten um das beste Metal-Album aller Zeiten ebenso sicher genannt wird wie METALLICA mit “Master Of Puppets“, IRON MAIDEN und ihr “The Number Of The Beast“ oder BLACK SABBATH mit “Paranoid“. Mit den beiden „Neuen“ hatten die „Alten“, Mustaine und Ellefson, endlich zwei Mitstreiter, die jede noch so komplexe Komposition nicht nur im Studio sondern auch live meistern konnten.

Dabei war insbesondere Marty Friedman als bereits in der Szene bekannter Gitarren-“Held“ eine wirkliche Bereicherung, der sich ab “Rust In Peace“ und bis zu “Risk“ mit Mustaine die wildesten und spannendsten Saiten-Duelle liefern sollte. Zusammen bildeten sie das wohl beste Gitarren-Doppel, das jemals eine Metal-Band zu bieten hatte. Und die Rhythmus-Sektion stellte das Ganze dann auf ein solides und spieltechnisch ebenfalls sehr anspruchsvolles Fundament. Die herausgehobene Stellung des Albums schlägt sich dann ebenfalls in der Tracklist wieder. Gleich sechs der neun Lieder von “Rust In Peace“ finden sich auch hier auf “Warheads On Foreheads“ wieder: die Wahl von Holy Wars… The Punishment Due, Hangar 18, Tornado Of Souls, Rust In Peace… Polaris, Five Magics und Take No Prisoners unterstreicht, welche Qualität die Band zu diesem Zeitpunkt erreicht hatte. Hochkomplexe Kompositionen gepaart mit Spielfreude und einem Top-Sound hievten die Band auf ein neues Level und die thematische Auseinandersetzung mit den Bereichen Politik, Verschwörungstheorien, Krieg und Umweltzerstörung zeigten, dass Mustaine und seine Mannen auch etwas zu sagen hatten.

Beflügelt und bestärkt durch den Erfolg von “Rust In Peace“ setzten MEGADETH den eingeschlagenen Weg fort. Zunächst steuerten sie jedoch zwei Lieder zum Arnold Schwarzenegger-Blockbuster “Last Action Hero“ bei, zum einen den exzellenten Midtempo-Stampfer Angry Again und auch Skin O‘ My Teeth, das auch der Opener des folgenden Studio-Albums und Bestsellers “Symphony Of Destruction“ sein sollte. Die darauf enthaltenen Songs fielen durch die Band kompakter aber eben nicht weniger intensiv aus, Mustaine/Friedman verzichteten im Gegensatz zum Vorgänger auf ihre Gitarren-Duelle, die Songs fielen wie etwa beim Titeltrack langsamer und Groove-orientierter aus. Das verschaffte MEGADETH zudem Zugang zu der damals noch wichtigen MTV-Rotation, so dass die Videos der Band neben denen von etwa METALLICA oder QUEENSRYCHE zu sehen waren, die damals ebenfalls große Verbreitung fanden. Textlich hielt sich die Band wie immer nicht zurück und behandelte erneut die große Weltpolitik, ökonomischen Verwerfungen und soziale Ungerechtigkeit aber auch persönliche Probleme.

Die Reaktion darauf war etwas zwiespältig: auf der einen Seite wurde das Werk von den Kritikern überwiegend sehr positiv aufgenommen. Aber bei einer nicht zu unterschätzenden Masse der Fans gab es auch eine gewisse Abwehrreaktion und natürlich der Vorwurf der Kommerzialisierung. Allerdings mussten auch diese Anhänger eingestehen, dass die Songs allesamt überzeugend waren. Besonders schizophren zeigte sich das prinzipiell eher wenig Metal-affine Rolling Stone-Magazin. Auf der einen Seite warf es in der damaligen Kritik der Band vor, stilistisch zu enttäuschen, wählte aber das Werk später auf Platz 33 der 100 besten Metal-Platten aller Zeiten. Entsprechend der etwas realistischeren zweiten Einschätzung fiel dann auch der weltweite Erfolg aus. “Symphony Of Destruction“ erreichte in den USA Platz 2, in Großbritannien die Nummer 5 und auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz reichte es jeweils für Positionen in den Top 20.

Einmal im Fluss lief es bei MEGADETH – trotz erster interner Streitigkeiten über die Aufteilung des Songwritings – weiter wie am berühmten Schnürchen. Für die Arbeiten an dem nächsten Album zog man sich, wie zuvor schon bei “Symphony Of Destruction“ mit Produzent Max Norman, ins Studio zurück und kam mit dem nächsten Knaller-Album “Youthanasia“ wieder heraus, das auf dieser Zusammenstellung nun auch mit immerhin drei Songs vertreten ist. Denn neben den beiden Singles  Train Of Consequences und A Tout Le Monde gibt es auch noch Reckoning Day zu hören, das sicherlich zu den stärksten Tracks der Scheibe aber auch generell aus dieser Phase der Band-Geschichte gehört.

Stilistisch und auch klangtechnisch gibt es kaum große Differenzen zum Vorgänger und so konnten MEGADETH mit “Youthanasia“ das nächste Mal Platin einfahren und ihren Status als eine der vier großen Thrash Metal Bands neben METALLICA, SLAYER und ANTHRAX weiter zementieren. Die lyrischen Themen waren erstmals etwas introvertierter. Zudem hält das Album einige weitere großartige Nummern wie etwa Addicted To Chaos, Elysian Fields oder Blood Of Heroes bereit, die es leider nicht auf diese Zusammenstellung geschafft haben. Aber “Youthanasia“ bildet den Abschluss der kreativen und auch kommerziellen Hochphase für MEGADETH, die mit dem Werk noch einmal bis auf Platz 5 in den US-Charts kommen sollten – ein Erfolg, den sie erst 2016 mit “Dystopia“ wiederholen konnten.

Dem trägt denn auch die dritte CD von “Warheads On Foreheads“ Rechnung. Denn sie transportiert den Hörer quasi im Schnelldurchgang in die musikalische Gegenwart. Das hat zum einen damit zu tun, dass die Band tatsächlich nach “Youthanasia“ ein wenig nachließ, was die Konstanz in der Qualität betraf und manche der Alben eben nur ein oder zwei Highlight-Songs zu bieten hatten. Zudem lag die Band zwischenzeitlich sogar mal komplett auf Eis, weil sich Dave Mustaine 2002 verletzte und dies zu Problemen beim Gitarre-spielen führte und er sich sowieso mit der damaligen Besetzung (Friedman und Menza waren da schon nicht mehr an Bord) nicht wohl fühlte.

Aber wenn man von den Alben aus dieser Zeit wie “Cryptic Writings“, “Risk“, “The World Needs A Hero“, “The System Has Failed“, “United Abominations“, “Endgame“, “Th1rt3en“ und “Super Collider“ nur die besten Lieder nimmt, dann sind diese natürlich allesamt auch sehr stark und fallen im Vergleich zu den frühen Werken kaum ab. Denn niemand würden Knallern der Marke Trust (einer der meistgespielten MEGADETH-Songs im US-Radio), Dread And The Fugitive Mind, Blackmail The Universe, Washington Is Next, Head Crusher, Public Enemy No. 1 und Kingmaker ihre Qualität absprechen. Zumal die Songs teilweise ja auch eine Art Rückbesinnung auf die frühen Tage der Band darstellen und damit die hohen Qualitäts-Standards erfüllen, die von Mustaine aber auch den Fans an das Band-Schaffen gestellt werden. Dabei hält die dritte Scheibe auch ein paar Überraschungen parat. So zum Beispiel, dass von “Risk“ ausgerechnet das für MEGADETH-Verhältnisse eher rockige Wanderlust (statt etwa Insomnia) hier ausgewählt wurde, oder aber, dass Almost Honest zu Gunsten von She-Wolf beiseite gelassen wurde. Aber damit lockert Mustaine die Zusammenstellung – im Vergleich etwa zu Anthology

Den größten Teil dieser dritten Scheibe lässt Mustaine dann aber der aktuellen Besetzung zukommen und hat vom aktuellen – und wie ja bereits angedeutet äußerst erfolgreichen – Album “Dystopia“ mit The Threat Is Real, Poisonous Shadows, Death From Within und dem Titel-Song gleich vier Stücke auf “Warheads On Foreheads“ gehievt, die es absolut verdient haben. Schließlich bescherte ihnen das aktuelle Werk ihren ersten Grammy-Gewinn. Die Band zeigt sich darauf mit Kiko Loureiro (Ex-ANGRA) an der Gitarre und Chris Adler (LAMB OF GOD – mittlerweile durch Dirk Verbeuren von SOILWORK ersetzt) hinter dem Schlagzeug wieder auf dem besten Weg, an die Erfolge Anfang bis Mitte der 1990er Jahre anzuknüpfen. Damit beweisen MEGADETH, dass sie auch 35 Jahre nach ihrer Gründung weiter mit tonangebend im Thrash Metal-Genre sind. Diese Zusammenstellung unterstreicht das  noch einmal ganz vorzüglich, auch wenn sie natürlich für den Fan keine neuen Songs bereithält. Aber an denen sitzen MEGADETH ja offenbar zur Zeit und wenn erneut eine Scheibe wie “Dystopia“ dabei herauskommt, dann können wir uns dann ja über tolle neue Lieder freuen.

 

(C) 2008 - 2019 by Hooked on Music