Melanie Dekker

Distant Star

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 02.09.2014
Jahr: 2014
Stil: Folk-Pop

Links:

Melanie Dekker Homepage



Redakteur(e):

Michael Masuch


Melanie Dekker
Distant Star, Eigenvertrieb, 2013
Melanie DekkerAccoustic Guitar, Vocals, Rhodes (1), Electric Guitar (1,3)
Allan RodgerPercussion, Drums, 12 String Guitar
David SinclairBass, Electric Guitar
Mike BellAccordion
Leslie MillerBacking Vocals
Produziert von: Allan Roger & Melanie Dekker Länge: 35 Min 55 Sek Medium: CD
01. Distant Star07. Boomerang
02. Worry Gets You Nowhere08. Like Roses
03. Powerful09. At The Yunkyard
04. Give My Heart A Home10. The Price You Pay
05. Nothing But Time11. Silver Moon
06. Black Swan

Es gibt nicht wenige aufmerksame "Ich höre das musikalische Gras wachsen"-Menschen, die die kanadische Sängerin mit holländischen Wurzeln nicht erst seit ihrem 2011er Album "Here and Now" auf dem Schirm haben.

Und nach dem ersten Durchlauf ihres neuen Albums "Distant Star" dürften sich all jene Trüffelschweine bestätigt fühlen,denn auch hier lockt Melanie mit satter, warmer Stimme beim melancholischen Distant Star den Hörer gleich hinter'm Ofen hervor und legt mit hübschem Banjo begleitet, das Amy McDonald affine Worry Gets You Nowhere nach, und könnte auch mit dem vorwärtstreibenden, flott gestrickten Powerful in jeder Radioplaylist einen guten Eindruck machen.

Melanie hat genug Gespür für feine und einprägsame Melodien, die nach mehrmaligem Hören immer wieder neue Feinheiten offenlegen, wenn sie mit Nothing But Times semiakustisch herüberkommt und aus Like Roses mit zarter Fiddle und Piano einen kleinen fröhlichen Earcatcher zaubert.

Melanie Dekker versteht ihr Handwerk, lässt die Routine unzähliger Festivalauftritte und Tourneen souverän in luftig wirkende Arrangements einfliessen ( At The Yunkyard) und schickt die Folk-Pop inspirierten The Price You Pay und Silver Moon in den Zieleinlauf einer überdurchschnittlichen, abwechslungsreichen Platte. Es muss ja nicht immer Katie Melua, Colbie Caillat oder Amy McDonald sein. Die Dekker kann's auch.

Michael Masuch, 12.08.2014

 

(C) 2008 - 2020 by Hooked on Music