Michael Bormann

Conspiracy

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.09.2006
Jahr: 2006

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Michael Bormann
Conspiracy, RMB Records, 2006
Michael BormannLead and backing vocals, Guitars, Bass, Keyboards, Drums
Gäste:
Bobby AltvaterGuitar
Anette BlyckertSecond lead vocals
Bobby BöbelGuitar
Per Helge 'Peppa' BruvollDrums
Tommy DenanderGuitar, Keyboards
Guido GallusDrums
Marco GraßhoffKeyboards
Chris IvoKeyboards
Rob MarcelloGuitar
Oliver MüllerBass
Niklas OlsonKeyboards
Eric RagnoKeyboards
Antonio RomaoBacking vocals
Andreas RippelmeierGuitar
Bobby StöckerGuitar
Produziert von: Michael Bormann Länge: 62 Min 47 Sek Medium: CD
1. Conspiracy8. Living just a lie
2. It's only physical9. Reaching out
3. Stand up10. One man one soul
4. Two of a kind11. So this could be you
5. No regrets12. Amazing
6. Devil's son13. Samirangel
7. Ain't just a bit

'Conspiracy! My friends turned into my enemies'. Leidenschaftlich eröffnet Michael Bormann sein erstes Soloalbum nach dem Split mit JADED HEART und sofort wird jedem klar, dass dabei eine Menge Porzellan zerschlagen wurde. Doch das Ende ist auch immer die Chance für einen neuen Anfang und alles was einem im Leben widerfährt hat einen Sinn. Damit wollen wir die Vergangenheit aber dann auch ruhen lassen und uns dem Album als solches zuwenden.

Wozu lange um den heißen Brei herumreden: "Conspiracy" ist ein erstklassiges Melodic Rock-Album geworden. Schon der eröffnende Titeltrack rechtfertigt praktisch im Alleingang den Erwerb dieser CD. Einen Knaller dieser Güteklasse haben BON JOVI das letzte Mal vor mehr als fünfzehn Jahren veröffentlicht.

Der Duisburger Melodic-Rocker ist sich selbst treu geblieben und setzt das JADED HEART-Erfolgskonzepts nahtlos fort. "Conspiracy" könnte sogar glatt als das Album durchgehen, das DEF LEPPARD nach "Hysteria" nicht mehr zu Stande gebracht haben.

Es verfügt über eine beeindruckende kraftvolle Produktion, selbstredend ohne den umstrittenen sterilen Elektronik-Drumsound der tauben Leoparden nach Rik Allens tragischem Verkehrsunfall aufzugreifen. Das Songwriting bewegt sich von wenigen Ausnahmen abgesehen auf bestechend hohem Niveau und beschert uns Kracher um Kracher, Hit auf Hit. Und das Allerbeste: Die Scheibe rockt und groovt wie die Sau! Michael Bormann liefert hier ein Paradebeispiel ab, wie Melodic Rock mit Eiern zu klingen hat.

Die logische Konsequenz: Man lässt im Auto die Fensterscheiben runter, dreht die Anlage bis zum Anschlag auf und hat mit "Conspiracy" verdammt viel Spaß.

Es lässt sich verschmerzen, dass der Verschwörung im letzten Drittel ein klein wenig die Luft ausgeht, da sich in dieser Ecke nahezu alle Quotenballaden eingenistet haben. Bormann gibt aber auch als Schmusemichel eine gute Figur ab, und Amazing heißt nicht nur genau so, wie ein grandioser AEROSMITH-Song, sondern kann diesem sogar mühelos das Wasser reichen.

Tja, hätte der MSV in der letzten Saison über ähnliche Qualitäten wie dieses Album verfügt, dann würde man jetzt nicht in der zweiten Liga rumdümpeln, sondern hätte zumindest an der Qualifikation zur Champions League geschnuppert.

Martin Schneider, 22.09.2006

 

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