Michael Schenker

On A Mission - Live In Madrid

( English translation by Google Translation by Google )

DVD-Review

Reviewdatum: 28.05.2016
Jahr: 2016
Stil: Hard′n′Heavy
Spiellänge: 125:00
Produzent: Michael Voss

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Plattenfirma: In-akustik


Redakteur(e):

Epi Schmidt


Michael Schenker
On A Mission - Live In Madrid, in-akustik, 2016
 
Michael Schenker Guitar
Doogie White Vocals
Wayne Findlay Keyboards, Guitar, Vocals
Francis Buchholz Bass
Herman Rarebell Drums
     
01. Ocean Odyseey - Intro 12. Rock My Nights Away
02. Doctor Doctor 13. Saviour Machine
03. Live And Let Live 14. Too Hot To Handle
04. Lights Out 15. Only You Can Rock Me
05. Where The Wild Winds Blow 16. Lord Of The Lost And Lonely
06. Natural Thing 17. Rock You Like A Hurricane
07. Before The Devil Knows You're Dead 18. Rock Bottom
08. Victim Of Illusion 19. Horizons
09. Lovedrive 20. Attack Of The Mad Axeman
10. Coast To Coast 21. Communion
11. Vigilante Man 22. Blackout
Bonus:  
Outside The Theatre Soundcheck Sketches

Hätte ich vor ein paar Jahren gar nicht gedacht, dass der Schenkers Michael so viel noch auf die Reihe kriegt, aber tatsächlich kommt er uns spätestens alle zwei Jahre mit einer neuen Veröffentlichung. Und tatsächlich, seit geraumer Zeit, auch mit einer recht beständigen Truppe um sich. Zu diesen gehören unter anderem seine damaligen SCORPIONS-Gefährten Herman Rarebell und Francis Buchholz.
Mit diesen, sowie Wayne Findley an Keyboards und Gitarre sowie dem Kurzzeit-RAINBOW-Sänger Doogie White, ging er im letzten Jahr auf “Mission“ und landete dabei auch in Madrid, wo diese DVD/Blu-ray im altehrwürdigen Royal Palace mitgeschnitten wurde. Das mag jetzt nicht die Royal Albert Hall sein, aber die Bilder sind schon toll, wenn die Kamera hier ins Rund schwenkt.

Was auch toll ist, ist das Gitarrenspiel und der Sound von Michael Schenker. Also, da muss man echt sagen: Von dem Kaliber hat Deutschland nicht allzu viele zu bieten und selbst international gibt es wenige, die man so zielsicher identifizieren kann. Songs wie Doctor Doctor, Natural Thing oder Too Hot To Handle wurden oft gecovert und natürlich auch von diversen UFO-Besetzungen gespielt, aber wenn “das Original“ an der Gitarre erklingt, dann geht doch immer irgendwie noch eine weitere Sonne auf!
Insofern macht das schon Spaß, hier zuzusehen. Was mir nicht ganz so gefällt, dass die Songauswahl sich ziemlich UFO-lastig gestaltet, was noch einigermaßen okay und verständlich wäre, aber dass so viele SCORPIONS-Songs im Repertoire sind, befremdet doch schon ein bisschen.
Schön, Coast To Coast, da war Michael Schenker sogar selbst an der Erschaffung beteiligt, aber Blackout und gar Rock You Like A Hurricane!? Das wäre, trotz der Anwesenheit von Rarebell und Buchholz nicht nötig gewesen und hätte wohl auch keiner im Publikum vermisst. Wenn es auch gut ankommt.
Mir wären da ein paar zusätzliche MSG-Songs weitaus lieber gewesen. Zumal sich Doogie White teilweise schwer tut und manchmal auch etwas kurzatmig klingt. Nun ja, hat auch einiges an Gewicht mit sich zu schleppen.

Bei den eigenen Songs – und man hat doch einige aus dem Album “Spirit On A Mission“ auf der Setlist – fällt das nicht so ins Gewicht (sorry, das Wortspiel) und es rockt doch ziemlich gut. Nicht zuletzt, weil Schenker immer noch ein geiler Gitarrist ist und seinen signifikanten Gitarrensound hervorragend rüberbringt.
Natürlich berennen die gestandenen Herren auf der Bühne diese nicht mehr wie einst im Mai – so riesig ist sie zudem auch nicht - , aber den Spaß den sie haben kann man sehen. Vor allem der Namensgeber der Band ist gut gelaunt wie selten zuvor. Mit einem ganzen Stapel an Rock-Klassikern, einer Band mit dem entsprechenden Spielvermögen und Sound sowie der wunderbaren Kulissen, ist das Publikum schnell gewonnen und überzeugt und die Spanier sind sichtlich – und auch hörbar – begeistert.
Als Bonus kann man sich die Besucher vor der Location beim Schlangestehen und kurzen Treffen mit Bandmitgliedern ansehen (vielleicht am besten zur Einstimmung, bevor man das Konzert ansieht) und auch beim Soundcheck der “Rock-Templer“ darf man Mäuschen spielen.
Insgesamt also eine feine Geschichte, die einem hier präsentiert wird und wer absolut nicht vom Hurrikan gerockt werden will, der hat ja die Skip-Taste auf der Fernbedienung.
Ansonsten kann man Schenker und Gefährten attestieren, auch diese “Mission“ erfüllt zu haben.

Epi Schmidt, 22.05.2016

 

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