Midge Ure

Fragile

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 08.07.2014
Jahr: 2014
Stil: Singer-Songwriter

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Midge Ure Homepage



Redakteur(e):

Michael Koenig


Midge Ure
Fragile, Hypertension/Soulfood, 2014
Midge UreVocals, all Instruments
MobyKeyboards & Programming on Track 07
Produziert von: Midge Ure Länge: 53 Min 33 Sek Medium: CD
01. Survived06. Wire And Wood
02. Are We Connected07. Dark, Dark Night
03. Let It Rise08. For All You Know
04. Become09. Bridges
05. Star Crossed10. Fragile

Der in Schottland geborene Musiker, Sänger, Komponist und Produzent James ’Midge’ Ure war in Sachen Veröffentlichung unbekannten Solomaterials längere Zeit abstinent. Dieser Tage erschien nun endlich, nach mehr als zehn Jahren, wieder ein Longplayer mit nie zuvor gehörten Tracks, die er für sich selbst verfasst hat. “Fragile“ lautet dessen Titel.

Jeden einzelnen der zehn Songs schrieb, arrangierte, spielte, mischte und produzierte Mr. Ure nahezu alleine in seinem eigenen Aufnahmestudio im englischen Bath. Ganz ohne Unterstützung ging es freilich dann doch nicht. Beim Verfassen einzelner Stücke kam Hilfe von anderen (bei Let It Rise durch Christopher von Deylen, Kopf des Musikprojekts SCHILLER, und bei Dark, Dark Night durch seinen äußerst namhaften US-amerikanischen Kollegen Moby). Das Programming und die Keyboards bei Dark, Dark Night übernahm Moby, die Drum-Samples auf I Survived steuerte Russell Field bei. Das Mastering des kompletten Materials erledigte der Produzent Robbie Bronniman.

“Fragile“ strotzt nur so vor einprägsamen Melodien und infektiösen Rhythmen. Natürlich kommt die Singer-Songwriter-Seite des Schotten erheblich zum Tragen. Seine Pop-, Rock-, Prog- und Elektroambitionen fallen jedoch nicht einfach so unter den Tisch. Er balanciert gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen locker, flockigem Pop und anspruchsvollerem Rock. Dazu schöpft der Künstler natürlich aus dem reihhaltigen Fundus seiner bereits genannten vielfältigen musikalischen Vorlieben und Einflüsse (siehe weiter oben).

Midge Ure beweist uns mit seinem aktuellen Output durchaus nachdrücklich, dass sein Gespür für angenehm hörbare Kompositionen ihm nicht abhandengekommen ist. Der Brite möchte “Fragile“ als Tagebuch eines Abschnitts seines eigenen Lebens verstanden wissen. Dementsprechend räumt er jeder Menge unterschiedlicher Emotionen Platz auf der Platte ein. Wie das Leben eben so spielt. Auch bei Prominenten.

Wer will, kann Ure im November an den folgenden Terminen einen Konzertbesuch in Deutschland abstatten:

13.11.2014 Hannover - Kulturzentrum Pavillon

14.11.2014 Braunschweig - Meier Music Hall

16.11.2014 Darmstadt - Centralstation

17.11.2014 Detmold - Stadthalle

18.11.2014 Leverkusen - Scala Club Leverkusen

19.11.2014 Krefeld - Kulturfabrik Krefeld e.V.

22.11.2014 Ludwigsburg - Skala

23.11.2014 Karlsruhe - jubez

Michael Koenig, 05.07.2014

 

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