Midriff

Blackout

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 25.01.2013
Jahr: 2012
Stil: Alternative Rock, Acoustic Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


Midriff
Blackout, Eigenvertrieb, 2012
Paul HenzigerGesang & Schlagzeug
Joshua LentnerGitarre
Jeremy LentnerBass & Gitarre
Produziert von: Midriff Länge: 29 Min 07 Sek Medium: CD
01. Departed04. Garden Of Stone
02. Grassman's Cottage05. Digger
03. Weekend Rocker06. Broken Dreams

MIDRIFF sind ein junges Rock-Trio aus Österreich (genauer gesagt: aus Tirol), die 2010 ihre Debüt-EP “Grassman’s Cottage“ und im vergangenen Jahr ihr erstes komplettes Album “Broken Dreams“ veröffentlichten. Dabei bieten die Drei - Joshua (Gitarre) und Jeremy Lentner (Bass) sowie Paul Henziger (Gesang & Schlagzeug) - einen modernen Alternative Rock amerikanischer Prägung, der sich am ehesten als Mischung aus CREED, 3 DOORS DOWN, SHINEDOWN oder HINDER beschreiben lässt, denn bei all den harten Riffs vergessen MIDRIFF nie, dass die Melodie den Song tragen sollte.

Das gilt natürlich nicht nur bei knackigen Rockern sondern in besonderem Maße auch für den akustischen Vortrag. Um den geht es auf der jetzt vorliegenden EP “Blackout“ im besonderen, denn MIDRIFF haben fünf Songs von “Broken Dreams“ sowie den Titeltrack der ersten EP “Grassman’s Cottage“ noch einmal in der Unplugged-Variante neu eingespielt und sorgen so dafür, dass mal weiterhin etwas zu berichten hat über die Band.

Dabei beweisen die Drei, dass sie ihre Songs auch problemlos bei einem Stromausfall spielen könnten, denn alleine mit zwei Gitarren und einer Cajon bewaffnet machen die Stücke richtig Laune. Ähnlich wie es anno dazumal TESLA vorgemacht haben, belassen es MIDRIFF dabei zum Glück nicht alleine bei den langsamen Stücken wie Garden Of Stone und Digger, die ohnehin nicht allzu viel verändert werden müssen, da die Stücke in der Original-Version ohnehin schon ohne allzu ausgiebige E-Gitarren-Wände auskamen. Denn auch die Rocker wie Departed, Weekend Rocker oder Broken Dreams wissen in ihrer stromlosen “Blackout“-Version vollauf zu überzeugen.

MIDRIFF beweisen auf dieser EP, dass sie sich nicht hinter Riff-Wänden verstecken, sondern tatsächlich versierte Musiker sind. Auch wenn nicht jeder Song auf dieser EP oder dem Debüt ein umwerfender Kracher ist, so sind doch auch keine Ausfälle dabei und für nette Abwechslung sorgt diese Scheibe allemal. Wir dürfen gespannt sein, was MIDRIFF in Zukunft noch zu bieten haben.

Marc Langels, 22.01.2013

 

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