Miller Anderson

From Lizard Rock

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.12.2013
Jahr: 2013
Stil: Blues-Rock

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Miller Anderson Homepage



Redakteur(e):

Michael Masuch


Miller Anderson
From Lizard Rock, MIG-Music, 2013
Miller AndersonGuitar, Harmonica, Vocals
Kris GrayBass, Backing Vocals
Frank TischerKeyboards, Backing Vocals
Klaus SchenkDrums
Produziert von: Miller Anderson, Kris Gray & Norman Meiritz Länge: 119 Min 30 Sek Medium: CD
CD1:CD2:
01. City Blues01. High Tide And High Water
02. Fallin`Back Into The Blue02. Think It Over
03. Sinnin` For You03. Drinkin Man
04. Just To Cry04. Ramblin On My Mind
05. Lewin Trunk05. Boogie Brothers
06. By The Light06. As The Crow Flies
07. Borderline07. Don`t Let Me Be Missunderstood
08. House Of The Rising Sun08. Memories Of Woodstock
09. Little Man Dancing09. Houston
10. Eye On The Prize
11. That`s Allright Mama
12. Little Man Dancing

So wie man sich im Leben immer wieder ein zweites Mal trifft, liegen dem geneigten Rezensenten hin und wieder gute alte Bekannte, in diesem Falle der musikalisch umtriebige Miller Anderson und sein aktuelles "From Lizard Rock" Live-Album durch einen Vertriebswechsel in den Händen.

Und der Mann hat einen Stammbaum, der durchaus beachtenswert ist und konnte im Live-Kontext, sei es mit KEEF HARTLEY BAND, LESLIE WEST, SPENCER DAVIS GROUP und STAN WEBB, seine musikalischen Fingerabdrücke hinterlassen. So wundert es auch nicht, das das "Lizard"-Konzert von 2008 immer wieder liebenswerte Reminiszensen an seine Band und Solo-Stationen abliefert. So legt Mr. Anderson mit City Blues einen hochentspannten Opener in die Waagschale, feuert bei Leaving Trunk eine Ladung Wah-Wah Gitarren über die Bühne und lässt auch da und dort mal gerne seine KEEF HARTLEY Vergangenheit mit Sinning For You und Just To Cry aufblitzen.
Miller weiß eine versierte und routinierte Band hinter sich, die nicht versucht ins Rampenlicht zu treten, sondern der es gelingt, selbst scheinbar ausgetretene Songs wie Don`t Let Me Be Misunderstood und House Of The Rising Sun noch interessantes Leben einzuhauchen.

Unter dem Strich ein Plättchen, das immer gerne mal wieder zur Hand genommen wird und rundum gut abgehangenen rockigen Blues bietet, der unter den Miller'schen Gitarrenfertigkeiten und dem kratzigen guten Gesang scheinbar zeitlos daherkommt und noch weitere Wiederveröffentlichungen aushalten wird. Zeitlos gut.

Michael Masuch, 09.11.2013

 

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