M.ill.ion

Thrill Of The Chase

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.01.2000
Jahr: 2008

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Redakteur(e):

Thorsten Philipp


Thrill Of The Chase, Metal Heaven, 2008
Ulrich CarlsonVocals
Jonas HermanssonGuitars
Johan BergquistHammond Organ, Keys
Per WestergrenDrums
B.J. LanebyBass
Produziert von: Länge: 54 Min 43 Sek Medium: CD
01. Thrill Of The Chase07. From Heaven To Hell
02. Menace To Society08. Son Of The Son
03. Slave To You09. Through The Eyes Of A Child
04. The One Above10. Beware Of The Wolf
05. Lonely In A Crowded Room11. Fires Of Siberia
06. U.F.O.12. Need To Believe

Schlagen wir doch eben mal das 3-bändige Bertelsmann-Lexikon auf. A, B, C, D, Da, De, Dej.ah hier, Deja-vu-Erlebnis:
"Deja-vu-Erlebnis, eine Erinnerungstäuschung, die darin besteht, dass man eine bestimmte Situation bereits einmal erlebt zu haben glaubt."
Jetzt ist es ja nicht so, dass der Gang zum CD-Spieler als ein solches Phänomen gewertet werden darf. Nein, denn dabei handelt sich bei musikbegeisterten Individuen um daily business. Vielmehr gemeint ist dass, was einem beim Einlegen der neuen Scheibe von M.ILL.ION "Thrill Of The Chase" aus den Boxen entgegen schallt. Reichlich opulent produzierter Hard und Heavy Rock, der seine Anleihen in den späten 80er bis 90er sucht. Aus der Zeit als auch DEEP PURPLE, RAINBOW und andere ihren zweiten oder dritten Frühling versuchten heraufzubeschwören. Und deshalb hat die Mucke von M.ILL.ION einen 100%igen Wiedererkennungswert.

Nichts, aber auch gar nichts scheint dem geneigten Hörer fremd. Alles wirkt angenehm vertraut. Hier eine Prise "Perfect Strangers", dort eine Gates Of Babylon-Stimmung und BLACK SABBATH´s Anno Mundi vom erstklassigen "Tyr"-Album ist auch nur eine Hörweite entfernt. Will heißen: Perfektes Gitarren-Riffing, eine Hammond Organ, die stets die Szene beherrscht und den Songs die nötige Stabilität beschert und eine Melodieführung, die zu oben angesprochenem Phänomen führt.

M.ILL.ION gehen auf Nummer sicher. Aber das sehr gekonnt. Denn "Thrill Of The Chase" klingt zu keinem Zeitpunkt langweilig. Vielmehr ist die Scheibe ein äußerst kurzweiliges Vergnügen.
Dennoch, "No Risk No Fun" scheint nicht gerade das Lebensmotto der Göteborger zu sein.

Was bleibt als Fazit?
Wer Platten wie "Perfect Strangers", "Tyr" und dergleichen verehrt, darf sie gerne auch weiterhin hören.
Wer allerdings dem ganzen Reunion Gehabe seiner ehemaligen Lieblinge mittlerweile überdrüssig ist sollte mal M.ILL.ION ein Ohr schenken. Denn diese Jungs transportieren diesen bewerten Sound in die 2000er und halten ihn damit am Leben. "The Battle Rages On."

Thorsten Philipp, 25.07.2008

 

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