Mindtech

Omnipresence

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 09.03.2020
Jahr: 2020
Stil: Power Metal
Spiellänge: 42:07
Produzent: Thor-Axel Eriksen & Ole Andreas Devold

Links:

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Plattenfirma: TriTech Music

Promotion: Gordeon Music


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Iron Maiden

Judas Priest

Volbeat

Titel
01. The Big Question
02. The Lotus Eyed
03. Unity
04. These Are The Days
 
05. The Journey
06. Standing Tall
07. Brahman
08. Through The Veil
Musiker Instrument
Mathias Molund Indergård Gesang
Marius Belseth Gitarre
Thor-Axel Eriksen Gitarre
Ola A. Øverli Bass
Ole Andreas Devold Schlagzeug

Die norwegische Power-Metal-Band MINDTECH existiert zwar bereits seit 2007 und konnte sich bereits im darauffolgenden Jahr den Support für den Oslo-Gig von VOLBEAT sichern. Anschließend kam ein wenig Sand ins Getriebe und so dauerte es bis zum Jahr 2013 bis tatsächlich dann das Debüt, “Elements Of Warfare“, auf den Markt kam. Anschließend verließ der damalige Sänger Aslak Johnsen die Band und mit dem Einstieg von Mathias Molund Indergård wurde auch der Musikstil ein wenig angepasst. 2016 dann das erste akustische Lebenszeichen der Band in Form der EP “Edge Of The World“, der nun das zweite vollwertige Album folgt, namens “Omnipresence“.

(Foto: Svein Finneide)

Darauf bietet das norwegische Quintett einen sauber gespielten Power Metal, der auch mal kleinere Ausflüge in progressivere oder aber auch klassischere Metal-Gefilde unternimmt. Schon der Opener The Big Question knallt mit einer Menge Power (und einem nicht zu überhörenden Thrash-Einfluss) aus den Boxen. Diese Jungs können spielen, da besteht kein Zweifel – und sie wissen, was sie da machen, das darf dann auch manchmal etwas technisch ausfallen. Aber auch schon bei diesem Track fällt auf, dass das Ganze zwar gut aber eben auch nicht mehr ist. Ein Trend, der sich auch bei dem folgenden The Lotus Eyed fortsetzt. Wieder eine treibende Nummer mit zahlreichen Breaks und schön abwechslungsreich. Aber irgendwie fehlt den Liedern das besondere „Etwas“.

Das liegt zum Teil an Sänger Indergård, dem es viel zu selten gelingt – wie etwa in Unity oder The Journey – den Stücken einen Ohrwurm-Refrain zu verpassen, der sich schnell in den Ohren festsetzt und der dazu führt, dass man das Lied gerne häufiger hören will. Dafür präsentiert er sich auch von der Stimme etwas zu limitiert (obwohl er vorher in Norwegen wohl in JUDAS PRIEST- und IRON MAIDEN-Tribute-Bands aktiv war). Aber auch der Rest der insgesamt acht Lieder rauscht zu oft einfach am Hörer vorbei. Klar, die Riffs knallen recht ordentlich und einige feine Soli haben die Herren Belseth und Eriksen hier auch zu bieten, aber das nutzt ja nichts, wenn der Erinnerungseffekt nicht so recht einsetzen will.

Nach “Omnipresence“ findet sich der Hörer etwas hin- und hergerissen. Denn auf der einen Seite merkt man MINDTECH an, dass hier wirklich gute Musiker am Werke sind, die ihre Instrumente beherrschen. Stellenweise sind die Grundgerüste der Songs ja auch wirklich nicht schlecht, aber es würde der Band vielleicht ganz gut tun, sich dann mal professionelle Hilfe in Form eines Produzenten zu suchen, der ihnen dabei hilft, das Optimum aus den Stücken herauszuholen. Den irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass mehr in MINDTECH steckt, als sie hier zeigen.

 

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