Montreal

Die schönste Sprache der Welt

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.01.2000
Jahr: 2007

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Die schönste Sprache der Welt, Hamburg Records, 2007
Yonas Farag Vocals & Guitar
Hirsch Bass & Vocals
Max Power Drums
Produziert von: Flo V. Schwarz Länge: 36 Min 36 Sek Medium: CD
1. Großstadtrevier7. Walkman Revolution
2. Zum allerersten Mal8. Stille Post
3. Ende der Ballonfahrt9. Und dann kommst du
4. Ein echter Kavalier10. Ohrwurm
5. Besser jetzt zu gehen11. Radio
6. Die schönste Sprache der Welt12. Ich hab es wieder mal versaut

Und es geht also doch: auch wenn es vielleicht nicht die schönste Sprache der Welt ist, man kann in deutsch durchaus ein unpeinliche Punkrock-Scheibe mit Schmackes machen, die nicht gleich in Albernheiten abdriftet, sondern Wortwitz und Alltagsbeobachten vereint. Es gibt nicht so viel Gejammer oder Weltschmerz wie bei den Alternativerockern und kein plumpes Geblödel wie beim Funpunk. Passend dazu geht es musikalisch ordentlich auf die Zwölf und ist mitsingkompatibel, wie solche Musik sein muss.

Irgendwie charmant auch, dass die Jungs aus St. Pauli sich offensichtlich nach dem Geburtsort ihres Drummers benannt haben. Alles erinnert ein wenig an die medizinische Fraktion aus Berlin, ist aber noch etwas bodenständiger und alltagsnäher (man hat ja auch noch keinen Superstarstatus). Schön finde ich auch, dass sich die Band in erster Linie über die Liveauftritte definiert: etwa 200 Konzerte in knapp zwei Jahren sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache.

Ok, der Rezensent (der sehr gerne an der Alster weilt) ist etwas befangen, wenn eine Band ihre Heimatstadt Hamburg angemessen würdigt (Großstadtrevier) und ihre Record Release Party am 24.02. im Clubheim vom FC St. Pauli feiert, aber ich denke mal, das hier wird noch richtig groß. Die amtliche Produktion von Labelmate Flo V. Schwarz (PYOGENESIS) trägt ihr Scherflein zum Gelingen bei.
Für Freunde melodischen, gewitzten Punkrocks ist dieser Silberling ein Muss.

Ralf Stierlen, 16.02.2007

 

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