Monument

Hair Of The Dog

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 02.06.2016
Jahr: 2016
Stil: Heavy Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Monument
Hair Of The Dog, Roak Of Angels Records, 2016
Peter EllisGesang
Lewis StephensGitarre
Dan BauneGitarre
Daniel BateBass
Giovanni DurstSchlagzeug
Produziert von: Scott Atkins Länge: 49 Min 59 Sek Medium: CD
01. Hair Of The Dog06. Emily
02. Blood Red Sky07. Olympus
03. Streets Of Rage08. A Bridge Too Far
04. Imhotep (The High Priest)09. Heart Of Stone
05. Crobar10. Lionheart

Dass einige der feinsten Stahl-Schmieden in Großbritannien beheimatet sind, ist wahrlich keine Neuigkeit mehr, seitdem Acts wie IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, SAXON und zahlreiche weitere mit der New Wave of British Heavy Metal Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre die musikalische Landschaft ein für alle Mal grundlegend veränderten. Und auch wenn diese Gruppen nach wie vor starke Alben wie “The Book Of Souls“ (IRON MAIDEN), “Redeemer Of Souls“ (JUDAS PRIEST) und “Battering Ram“ (SAXON) veröffentlichen, so drängt doch langsam eine neue Generation an britischen Metal-Bands nach oben – und an ihrer Spitze stehen sicherlich MONUMENT.

Schon mit dem Vorgänger “Renegades“ ließ die Formation aus London aufhorchen, aber mit dem aktuellen Werk, “Hair Of The Dog“, hievt die Band ihren traditionellen Metal in ganz neue Qualitäts-Sphären. Die elf Songs erinnern an MAIDEN in ihrer stärksten Phase Anfang der 80er, aber auch an die Klassiker von SAXON. Die zweistimmigen Gitarren-Leads aber auch die Stimme von Sänger Peter Ellis (der dem einen oder anderen Metal-Fan noch von WHITE WIZZARD bekannt sein dürfte) rufen Erinnerungen an die Zeiten hervor, als lange Haare und enge Spandex-Hosen noch das kleidungstechnische Maß der Dinge waren.

Die gelegentlich auf “Renegades“ noch hin und wieder vorhandenen Hard Rock-Momente sind auf dem aktuellen Werk denn auch nahezu gänzlich verschwunden (die einzige Ausnahme bildet wohl Emily). Angetrieben von der donnernden Rhythmus-Sektion legt der Fünfer von den ersten Takten des titelgebenden Openers mit Verve und Leidenschaft los, die wahrlich beeindruckend und mitreißend sind. Highlights der von Scott Atkins (unter anderem BEHEMOTH, CRADLE OF FILTH) wunderbar druckvoll aber nicht über-produzierten Scheibe sind aus meiner Sicht Streets Of Rage, Imhotep (The High Priest), das Instrumental Olympus sowie A Bridge Too Far, das balladeske Heart Of Stone und Lionheart.

Auch nach zahlreichen Durchläufen muss man der Band attestieren, dass “Hair Of The Dog“ den jüngsten Werken der Altvorderen in keinster Weise nachsteht, sondern vielleicht dem einen oder anderen MAIDEN- beziehungsweise PRIEST- aber auch SAXON-Fan sogar besser gefallen wird, als deren Veröffentlichungen. Für alle Freunde des traditionellen Heavy Metal gehört “Hair Of The Dog“ in die Kategorie „Pflichtkauf“. Und man kann beruhigt feststellen, bei MONUMENT ist der britische Edelstahl für die Zukunft in den besten Händen.

Marc Langels, 01.06.2016

 

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