Motorjesus

Wheels Of Purgatory

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 10.12.2010
Jahr: 2010
Stil: Heavy Metal/Stoner

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Motorjesus
Wheels Of Purgatory, Drakkar, 2010
Christoph BirxVocals
Andreas PetersGuitar
Guido ReussGuitar
Roman JasiczakBass
Oliver BeckDrums
Produziert von: Achim Kaiser Länge: 53 Min 21 Sek Medium: CD
01. Ignition08. Down To Zero
02. Motor Discipline09. Wheels Of Purgatory
03. Fist Of The Dragon10. The Church (Of Booze And Kerosene)
04. King Of The Dead End Road11. The Shadowman
05. Fuel The Warmachine12. Fire 99
06. Hammer Of The Lord13. Electric Rise
07. West Of Hell14. Old Man

Jesus im Pontiac V8? Schon das Coverartwork macht deutlich: Zurückhaltung ist nicht die Sache der selbsternannten Rock N’ Roll-Prediger aus Mönchengladbach. Man lässt es lieber an allen Ecken und Enden ordentlich krachen. Nach einem eher noch an australische Hardrocker gemahnenden Intro geht es verschärft zur Sache – der satte, röhrende Sound ist nicht nur etwas für PS-Protze, sondern sollte allen Leuten, die Alben von MUSTASCH, BLACK LABEL SOCIETY oder QUEENS OF THE STONE AGE im Regal stehen haben das Herz aufgehen lassen.

Die Drehzahl geht schnell in den roten Bereich (Motor Discipline), aber bei aller Kraftmeierei werden auch griffige, eingängige Melodien nicht vernachlässigt. Der deutlich mit Stoner befeuerte (King Of The Dead End Road) Heavy Metal riecht so richtig nach Benzin und Schweiß, ohne in die Prollschiene zu rutschen. Nein, hier groovt es auch mächtig (Down To Zero, Wheels Of Purgatory) und welche Band hat schon einen Song mit dem Sohn Gottes als Actionheld zu bieten (Hammer Of The Lord)?

Christoph Birx ist ein echter Bolide unter den Rockröhren, der Power mit Wärme vereint und sehr variabel agiert. Die Gitarrenfraktion feuert nicht nur explosive Riffs aus den Boxen (The Church (Of Booze And Kerosene)), sondern legt auch immer wieder mal ein reifenquietschendes Solo auf die Platte (West Of Hell, Fuel The Warmachine). Und ganz zum Schluss gibt es als Bonus auch noch den Beweis, das die Mönchengladbacher im Gegensatz zur Borussia nicht nur nach vorne preschen können: Das NEIL YOUNG-Cover Old Man funktioniert ebenfalls aufs Vorzüglichste. Fazit: Normalerweise kommen solche genialen Scheiben eigentlich aus Schweden oder den USA. “Wheels Of Purgatory“ ist wirklich ein oktanstarker V8 von einem Album.

Ralf Stierlen, 09.12.2010

 

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