Native Instinct

First Born

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 19.11.2003
Jahr: 2003

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Native Instinct
First Born, Mausoleum Records, 2003
Rudi VDSGuitar & Backing Vocals
Frank DVVocals
Ivan VHGuitar
Ronald TBass & Backing Vocals
Steve DCDrums
Produziert von: Peter De Wint & Rudi VDS Länge: 54 Min 39 Sek Medium: CD
1. To hell and back again8. Instinct
2. Harvester9. In your face
3. First born10. Revolt and anger
4. Metal heart11. Madness
5. Termination force12. Nation of lies
6. Brain dead13. Confess
7. Kingdom of fools

Mal wieder Lust auf eine deftige Kelle Old School Thrash? Dann seid ihr hier richtig!

Mitte der Achtziger hätten NATIVE INSTINCT mit "First Born" ohne Frage gewaltig für Aufsehen gesorgt. Zugegeben, bei mir nicht, denn damals war ich eher auf dem Melodic Rock-Trip, aber das waren nun mal die Anfangs- und zugleich auch Hochzeiten des Thrash.

An den damaligen Szenengrößen wie METALLICA, MEGADETH, TESTAMENT, OVERKILL, FLOTSAM & JETSAM oder SLAYER - nur um ein paar Namen in den Ring zu werfen - orientieren sich die Niederländer auch heute, fast zwanzig Jahre später. Retro bis zum Abwinken, aber mit sehr viel Charme.

Gerade im Angesicht der kontroversen "St. Anger"-Veröffentlichung macht aber ein Album wie "First born", das vom ersten bis zum letzten Riff vom "Master of puppets"-Geist beseelt ist, Spaß und durchaus auch seinen Sinn.
NATIVE INSTINCT haben im Überfluss, was die ehemaligen 'Four Horsemen' aus der Bay Area seit Jahren schmerzlich vermissen lassen: Massenweise prägnante Gitarrenriffs, die einen unweigerlich zum Headbangen zwingen (!), eingänge Hooklines (!!), und Gitarrensoli en Masse (!!!).

Diese Zutaten bieten Stoff für dreizehn ordentliche Thrash-Granaten. Angesichts der Tatsache, dass kein einziger Song gravierend abfällt, lässt es sich im Gegenzug auch leicht verschmerzen, dass NATIVE INSTINCT keine neue ultimative Thrash-Hymne mit an Bord haben, die sich in die Legion der Genre-Klassiker einreihen kann. Es ist natürlich auch etwas zuviel verlangt, dass Songs wie To hell and back again oder Revolt and anger einen auf Anhieb so fesseln sollen wie Apocalyptic city, Rotten to the core oder Peace sells..., die seit Ewigkeiten immer mal wieder die heimischen vier Wände beschallen.

"First born" ist sicher kein Meilenstein, aber ein unterhaltsames, solides Album. Das ist weitaus mehr als so manches offensichtliches Vorbild von NATIVE INSTINCT heute noch abzuliefern in der Lage ist.

Martin Schneider, 19.11.2003

 

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