Naughty Boys

R. U. Naughty Enough?

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 15.01.2008
Jahr: 2007

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Redakteur(e):

Martin Schneider


R. U. naughty enough?, N. Records, 2007
Micke SandvikVocals
Hasse OlssonGuitars
Morgan ValentinKeyboards
Robert NorbergBass
Jonas LudwigsonDrums
Produziert von: Love Martinsen & Naughty Boys Länge: 59 Min 39 Sek Medium: CD
1. Only God8. Bitter tears
2. I will9. Is this love
3. After the rain10. Learn to fly
4. Trail of tears11. Nothing can bring me down
5. Last man standing12. 2 worlds collide
6. Stay13. Something to believe in
7. Close my eyes

Puh! Ein alberner Bandname, ein blödes Cover, ein abgedroschener Albumtitel. Da liegt der Verdacht nahe, dass "R.U. naughty enough" reichlich dämliche Musik bieten wird, wahrscheinlich irgendwelchen schwachbrüstigen Poserkram oder Sleaze gegen den POISON und DANGER DANGER geradezu eine akustische Wohltat sind.

Doch weit gefehlt. Die Schweden, die seit den frühen Neunzigern aktiv sind und es bislang auf eine handvoll Demos gebracht haben zocken einen recht annehmbaren Melodic Rock, der stilistisch irgendwo zwischen BON JOVI (Gesang), WHITESNAKE (Gitarren) und SHYLOCK (Songwriting, stilistische Ausrichtung) anzusiedeln ist.

Dabei können die NAUGHTY BOYS im Detail mit einigen recht netten Ideen aufwarten. So tendiert der Sound nicht ausschließlich gegen späte Achtziger Jahre, sondern stellt eine Weiterentwicklung des damaligen Zeitgeistes mit zurückhaltender eigener Note dar.

Alles in allem entsteht daraus zwar kein sensationelles Album, aber doch zumindest eine ansprechende Melodic Rock-Scheibe, mit der man sich bei Nacht auf der Autobahn wach halten kann ohne dass eventuelle auf härtere Sounds allergisch reagierende Mitfahrer gleich in eine mittelschwere Lebenskrise gestürzt werden.

Anders ausgedrückt: "R. U. naughty enough" tut einerseits niemanden wirklich weh, ist aber trotzdem weit davon entfernt langweilig oder belanglos zu sein. Melodic Rock Fans sollten sich also nicht gleich von den wenig einladenden Äußerlichkeiten abschrecken lassen und den NAUGHTY BOYS zumindest eine Chance in Form eines wohlwollenden Testhördurchgangs gewähren.

Martin Schneider, 15.01.2008

 

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