Nebula

Atomic Ritual

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 13.02.2004
Jahr: 2003

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Nebula
Atomic Ritual, Sweet Nothing Records, 2003
Eddie Glass Guitar, Vocals
Simon Moon Bass
Ruben Romano Drums
Produziert von: Chris Goss Länge: 57 Min 31 Sek Medium: CD
1. Atomic ritual7. The way to Venus
2. So it goes8. Paradise engineer
3. Carpe diem9. Electric synapse
4. More10. Strange human
5. The beast11. Fin
6. Out of your head

NEBULA wurden im Jahre 1997 in Los Angeles von den beiden ehemaligen FU MANCHU-Mitgliedern Eddie Glass und Ruben Romano gegründet, die ja auch heute noch das Grundgerüst der Band bilden.
Für das neue Album wurde Bassist Simon Moon hinzugeholt, nachdem Mark Abshire die Band während der Einspielung von "Atomic Ritual" verlassen hatte.

Der Titeltrack als Opener ist eine gelungene Mischung aus bluesiger Psychedelia und schwerem Stonerrock.
So it goes ist eine rockende und rollende Jamsession, während Carpe diem 70er-Jahre Beat mit reichlich Fuzz-Gitarren vereint.
More ist treibender, groovender Stonerrock allererster Güte, wohingegen The beast das Tempo verringert aber den Nostalgiefaktor im Sound, der aus den Boxen wabert, deutlich erhöht.
Auch in der Folgezeit kann die Band um Saitenhexer Eddie Glass das hohe Niveau halten, es wird mal spaciger (Out of your head), zwischendurch sogar ein ganz klein wenig folkig (Paradise engineer), es gibt FU-MANCHU-mäßigen Stonerrock'n'Roll der eingängigen Art (Electric synapse), schwere Bluespsychedelia (Strange human) und zum Schluss noch eine kleine Ballade (Fin).
Für die lange Wartezeit auf den Hidden Track, Atomic ritual revisited, wird man durch die nachfolgende furiose Jamsession mit hendrixartigem Gitarrenglühen mehr als entschädigt.

Die Produktion lag in den fähigen Händen von der lebenden Legende Chris Goss, der außer seiner eigenen Band, den MASTERS OF REALITY, ja auch für die (anderen) wegweisenden Bands des Genres QUEENS OF THE STONEAGE, KYUSS und STONE TEMPLE PILOTS verantwortlich zeichnete.
Auch hier findet er meisterlich die Balance zwischen vollfettem, bassbetontem Psychedeliadampf und rhythmischer Transparenz, der Sound ist warm und spacig zugleich.

Das Warten auf den erst dritten Longplayer von NEBULA (neben 2 EPs, einer Split-CD mit LOWRIDER und einigen Veröffentlichungen auf Kompilationen), hat sich definitiv gelohnt. Auch im 21. Jahrhundert setzt NEBULA noch Maßstäbe im Bereich Stonerrock.

Ralf Stierlen, 13.02.2004

 

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