Nebula

BBC/Peel Sessions

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 25.11.2008
Jahr: 2008

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


BBC/Peel Sessions, Cargo Records, 2008
Eddie GlassGuitar & Vocals
Ian RossGuitar
Mark AbshireBass
M. MitchellBass
Dennis WilsonBass
Ruben RomanoDrums, Vocals & Keyboards
Produziert von: George Thomas & Simon Askew Länge: 50 Min 39 Sek Medium: CD
01. Radio I/Clearlight07. Sonic Titan
02. Instant Gravitation08. Freedom
03. Carpe Diem09. All The Way
04. So It Goes10. Strange Human
05. Way To Venus11. Fin
06. This One

Zwei Peel Sessions in den BBC Studios von Maida Vale von 2001 und 2004 sowie ein Auftritt für die Radio 1 Rock Show von 2003 liefern das Material für diesen Mitschnitt der bluesgrundierten Psycho-Stoner-Rock ´N´ Roller von NEBULA. Nachdem Eddie Glass und Ruben Romano 1997 FU MANCHU nicht gerade im Frieden verließen, nachdem deren Ausrichtung ihrer Meinung nach zu sehr in den straighten Rock hineinragte, gründete man NEBULA, um dort ein wenig psychedelischeren Klängen zu huldigen. Am Anfang staubte dabei noch mächtig die Wüste, was man auch in den frühen Aufnahmen (mit Ian Ross an der zweiten Gitarre) bei Sonic Titan und Freedom zu spüren bekommt.

Die etwas neueren Sachen, bevorzug von "Atomic Ritual", wirken dann etwas schnörkelloser, direkter, auch wenn immer noch genügend Raum für fuzzige Ausritte von Glass bleibt. Stark auch die Performance vom mittlerweile auch ausgeschiedenen Ruben Romano (er wurde 2007 durch den ehemaligen KARMA TO BURN-Drummer Rob Oswald ersetzt), sei es als knarziger Sänger (So It Goes), furioser Schlagzeuger oder ungewohnte Farbtupfer liefernder Keyboarder (Fin).

Trotzdem die Bassisten bei NEBULA eher Mittel zum Zweck sind und etwas häufiger wechseln, ergibt sich ein geschlossenes Trio-Powerplay auf diesem frühen Best-Of-Katalog der Band. Die Aufnahmen sind wie ein Konzert ohne Publikum, härter, direkter, kantiger und rauer als die Studioaufnahmen. Ohne Firlefanz, aber mit Raum für knackige Improvisationen und mit jeder Menge Schweiß und Intensität dargeboten bieten sie einen optimalen Eindruck der wichtigsten Jahre der Band.

Ralf Stierlen, 25.11.2008

 

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