Neonfly

Strangers In Paradise

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.11.2014
Jahr: 2014
Stil: Melodic Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Neonfly
Strangers In Paradise, Inner Wound Recordings, 2014
Willy NortonGesang
Frederick ThunderGitarre
Paul MillerBass
Patrick HarringtonGitarre
Boris Le GalSchlagzeug
Gastmusiker
Günter WernoKeyboards
Produziert von: Dennis Ward Länge: 41 Min 32 Sek Medium: CD
01. Whispered Dreams06. Aztec Gold
02. Highways To Nowhere07. Fierce Betallions
03. Better Angels08. Sons Of Liberty
04. Rose In Bloom09. Chasing The Night
05. Heart Of The Sun10. Falling Star

Schon vor drei Jahren hatten die Briten NEONFLY mit “Outshine The Sun“ ein mehr als beachtliches Debüt vorgelegt. Darauf boten die Mannen aus London einen melodischen Metal, der hörbare Parallelen zu Bands wie etwa SONATA ARCTICA, STRATOVARIUS oder aber auch zu einer jüngeren Band wie etwa H.E.A.T. nicht verneinen konnte. Diese Marschrichtung setzen die fünf Musiker nun auf ihrem zweiten Album mit dem Titel “Strangers In Paradise“ konsequent fort.

Dabei gelingt es ihnen sogar im Vergleich zum ohnehin schon nicht schlechten – vielmehr sogar sehr guten – Debüt die Qualität des Songwritings noch einmal zu steigern. Dabei ist ihr neues Album sogar deutlich abwechslungs- und facettenreicher ausgefallen. Von straighten – Double-Bass-getriebenen – Stampfern der Marke Whispered In Dreamsund Highways To Nowhere über eingängige Metal-Nummern der Marken Better Angels sowie Heart Of The Sun und einen im besten Sinne Schmachtfetzen à la Rose In Bloom bis hin zu in ihrem Aufbau schon fast progressiv anmutende Großtaten wie Chasing The Night bieten NEONFLY einen spannenden Ritt durch die melodische Metal-Welt. Einzig den Abschluss mit Falling Star finde ich etwas verzichtbar, da wäre Chasing The Night der deutlich stärkere Schlusspunkt gewesen.

Gerade bei dem letztgenannten Song konnte ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass dies auch einen guten VANDEN PLAS-Song abgegeben hätte. Der Grund dafür wurde dann beim Blick in das Booklet schnell klar. Denn für die Keyboards und Orchester-Arrangements, die hier nicht nur bloß zum Auffüllen im Hintergrund eingesetzt werden (am besten ist das nachzuhören bei dem phantastischen Instrumental Aztec Gold), ist niemand geringeres als Günter Werno verantwortlich, der ja sonst die Tasteninstrumente bei den Pfälzer Proggern bedient.

NEONFLY ist mit “Strangers In Paradise“ ein wirklich rundum exzellentes Album gelungen, das auch Vergleiche zu den Großtaten ihrer Vorbilder nicht zu scheuen braucht. Denn was die Kompositionen und Melodien betrifft, da sind sie den jüngsten Alben der oben genannten Bands vielleicht sogar schon ein gutes Stück enteilt. Demnach müssten NEONFLY nach diesem Album bald selber zu einer Referenz im Bereich des melodischen Metal werden.

Marc Langels, 20.11.2014

 

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