Necro Tonz

Ghoultown

New Orleans, Shim Sham Club, 29.10.2001


Konzertbericht

Reviewdatum: 29.10.2001

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Redakteur(e):

Markus Hagner


New Orleans, Shim Sham Club, 29.10.2001Bildergalerien:
Ghoultown - Necro Tonz

Am 29. Oktober, 2 Tage vor Helloween, habe ich die Gelegenheit GHOULTOWN aus Dallas/Texas, ein absoluter Geheimtipp für Texas-Rock-Fans, im Shim Sham Club in New Orleans live zu erleben.
Man wünscht den sympathischen und musikalisch sehr talentierten Bandmitgliedern absolut bald einen ähnlichen Kultstatus wie ihn Tito & Tarantula genießen. Hierzu hilft hoffentlich die "American Nightmare"-DVD, mit Extra-Features und DVD-Video des Ghoultown-Klassikers Killer in Texas.

Live sind Ghoultown absolute Superklasse!!! Count Lyle, Lead-Vocals und Rhythmus Gitarre, hat eine tolle, ausdrucksstarke Stimme.
Queeno de Vamps, am Bass, beherrscht nicht nur ihr Instrument und sorgt für den druckvollen Rhythmus, sondern ist auch ein unwiderstehliches Vamp-Girl, der jeder "Hombre" durch ihren Charme unterliegt.
Jake Middlefinger, an der Lead- und Slide-Gitarre, sorgt für den typischen klirrenden Texas-Gitarren-Sound, der für eine Atmosphäre sorgt, als würde jeden Moment ein texanischer Wirbelsturm über den Shim Sham Club hereinbrechen.
Lizard Lazario an der Akustik-Gitarre integriert Soli im Stile des guten alten Johnny Cash in die Ghoultown Musik und ergänzt Lyle stimmlich mit seinen Country-Vocals.
X-Ray-Charles ist ein perfekter Drummer, der alle Drum Stile von Groove- bis zu Power-Drumming beherrscht.
Liveinterpretationen von Pale Skin Diwa, Southern Witch, La Noche Diablo, bis zu Death of Jonah Hex, wirken noch kompakter und ausdrucksstärker als auf der Mini-CD "Boots of Hell" und auf der CD "Tales From The Dead West".

Absolute Höhepunkte im Live-Repertoire an diesem Abend sind Ghost Riders In The Sky, das an ausdrucksstarker Interpretation das Original locker aussticht, Boots of Hell und zum Ende der Hit Killer in Texas, mit dem Ghoultown umjubelt den Gig beenden.

Hoffentlich präsentieren sich Ghoultown bald live in Deutschland, um die Fans mit ihrem Texas Rock auch hier live zu verzaubern.

NECRO TONZ sind Headliner an diesem Abend und bieten CoolJazz-Interpretationen, sogar von Hard Rock Klassikern, wie Faeries Wear Boots, oder Cold Gin mit einem sehr individuellen Charme dar.

Sängerin Necrophilia singt diese Songs einfach superlässig, mit großer Ausstrahlung und Mimik, im Outfit einer Helloween-Hexe.
Der Rest der Band ist in schwarze Anzüge gekleidet mit Gesichtsmakeup im Skelett- oder Vampirdesign.
Bassist Gloo spielt versiert seinen Akustik-Bass und sorgt zusammen mit Drummer Cliff Bundy für den entsprechenden Rhythmus.
Am Saxophone und an der Flöte beweist Mike the Mangler, dass er ein erfahrener Jazzmusiker ist.

Songs wie Harlem Nocturne, Soul Kitchen, Ain't Talkin About Love animieren die Fans zum Klatschen, Tanzen und "Flirten".
Gitarrist Smilin Jack bietet immer wieder seine gekonnten Soli dar und unterhält das Publikum mit seinen Späßen.

Zu absoluten Höhepunkten des Gigs werden neben den Hard Rock-Songs die Präsentationen von Helter Skelter, I Love The Dead, Soul Kitchen und I Put A Spell On You.

Nach 75 Minuten ist der Necro Tonz-Gig gefeiert zu Ende.
Die Party geht aber im Shim Sham Club von New Orleans noch an der Bar weiter...

Queeno + Markus Queeno + Necrophilia

Markus Hagner, (Artikelliste) 10.11.2001

 

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