Night Ranger

Somewhere In California


CD-Review

Reviewdatum: 21.06.2011
Jahr: 2011
Stil: Hard Rock, Melodic Rock

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Night Ranger
Somewhere In California, Frontiers Records, 2011
Jack BladesBass, Lead Vocals, Backing Vocals
Kelly KeagyDrums, Backing Vocals, Lead Vocals
Brad GillisLead Guitar, Rhythm Guitar
Joel HoekstraLead Guitar, Rhythm Guitar
Eric LevyKeyboards
Produziert von: Night Ranger Länge: 54 Min 26 Sek Medium: CD
01. Growin' Up In California07. Live For Today
02. Lay It On Me08. It's Not Over
03. Bye Bye Baby09. End Of The Day
04. Follow Your Heart10. Rock N' Roll Tonite
05. Time Of Our Lives11. Say It With Love
06. No Time To Lose Ya

Das kalifornische Hard/Melodic Rock-Geschwader NIGHT RANGER hat es, wenn auch auf zwei Positionen umbesetzt (an der Gitarre kam Noel Hoekstra für Jeff Watson und an den Keyboards Eric Levy für Michael Lardie), endlich doch noch geschafft. Nach seinem Wiederauferstehungsstudioalbum "Hole In The Sun" aus dem Jahr 2007 hält es uns nun die nächste Scheibe “Somewhere In California“ unter die Nase.

Nun finden sich bei NIGHT RANGER ja Musiker, die sich längst fest im Rockzirkus etabliert haben.
Jack Blades arbeitete zum Beispiel zusammen mit Ted Nugent und Tommy Shaw (STYX) bei den DAMN YANKEES, außerdem schrieb er unter anderem Songs für AEROSMITH, Alice Cooper und Ozzy Osbourne;
Brad Gillis ist beispielsweise auf dem Konzertmitschnitt “Speak Of The Devil” von Ozzy Osbourne zu hören. Daneben war er mit Derek Sherinian und den VICIOUS RUMOURS aktiv;
Kelly Keagy kollaborierte bereits mit Brad Gillis und kann ansonsten auf andere Zusammenarbeiten und eine erfolgreiche Karriere als Schlagzeuger verweisen;
Joel Hoekstra ist nun wahrlich auch kein unbeschriebenes Blatt mehr. Die Liste seiner Aktivitäten im Rockbereich ist lang und voller großer Namen.

Die Band aus der Bay Area geht mit “Somewhere In California“ letzten Endes auf Nummer Sicher. Die Tracks sind durch die Bank melodiös bis hin zur Eingängigkeit. Da stehen richtig kräftige und kantige Rocker und gebremst Rockiges neben Balladen und Powerballaden. Hymnisches und Pathetisches reichen sich die Hände. Es ist also für alle was dabei, die es nicht stumpfsinnig krachend mögen.

Blades, Keagy, Gillis, Hoekstra und Levy zeigen sich auf “Somewhere In California“ von ihrer Schokoladenseite. Gesangstechnisch und instrumental brennt da nicht das Allergeringste an. Die Einsätze kommen auf den Punkt und jedes Solo sitzt. Das Songwriting ist zwar nicht spektakulär, aber trotzdem nicht von schlechten Eltern. Die Produktion holt aus den Tunes raus, was geht.

NIGHT RANGER untermauern den durch "Hole In The Sun" zurück eroberten, ihnen gebührenden, Platz im Olymp des melodischen Hard Rock mit “Somewhere In California”.

Michael Koenig, 17.06.2011

 

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