North Atlantic Oscillation

The Third Day

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 30.11.2014
Jahr: 2014
Stil: Elektronika

Links:

North Atlantic Oscillation Homepage

North Atlantic Oscillation @ facebook



Redakteur(e):

Marc Langels


North Atlantic Oscillation
The Third Day, Kscope Music, 2014
Ben MartinSchlagzeug
Chris HowardBass
Sam HealyGesang & Keyboards
Produziert von: North Atlantic Oscillation Länge: 44 Min 45 Sek Medium: CD
01. Great Plains II06. Do Something Useful
02. Elsewhere07. Wires
03. August08. Pines Of Eden
04. A Nice Little Place09. Dust
05. Penrose10. When To Stop

Unter der Nordatlantischen Oszillation versteht man in der Meteorologie die Schwankung des Druckverhältnisses zwischen dem Islandtief im Norden und dem Azorenhoch im Süden über dem Nordatlantik. Nach diesem meteorologischen Phänomen, das übrigens häufig entscheidenden Einfluss auf die europäische Wetterlage hat, hat sich eine Band aus Großbritannien – noch genauer aus Edinburgh in Schottland - benannt – NORTH ATLANTIC OSCILLATION.

Das vorliegende “The Third Day“ ist fast logischerweise dritte Album des musikalischen Dreiers. Darauf bieten die Schotten wieder ihre so gerne als post-progressiv beschriebene elektronische Musik. Dabei lassen sie wieder Klangwelten entstehen, in die man sich wunderbar zurückziehen und darin verlieren kann. Dabei erzielen einige Stücke ein fast meditative oder hypnotische Wirkung (als Beispiele seien hier mal nur August und A Nice Little Place angeführt).

Allerdings klingen die insgesamt zehn Stücke doch ein wenig zu gleichförmig. Großartige Veränderungen in den Strukturen oder auch nur in der Grundstimmung der einzelnen Songs sucht man eher vergeblich. Das ist natürlich für Fans dieses Stils sicherlich akzeptabel oder vielleicht sogar wünschenswert. Aber für Einsteiger wird es so natürlich schwer, sich in dem musikalischen Kosmos dieses Albums zurecht zu finden.

“The Third Day“ bietet außer dem bereits erwähnten August wenig Eingängiges. Vielmehr ist das Werk sehr verkopft und stellt so für den Hörer eher eine Herausforderung dar als dass es einfach zu konsumieren wäre. Das ist natürlich Teil der Intention, denn Pop-Musik wollen NORTH ATLANTIC OSCILLATION ja auch nicht machen. Vielmehr ist es ihr Anspruch, elektronische Musik mit Gehalt zu machen und das ist ihnen erneut gelungen. Beim nächsten Mal würde ich mir aber mehr Lieder wie August wünschen.

Marc Langels, 28.11.2014

 

(C) 2008 - 2020 by Hooked on Music