Nymf

Nymf

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 20.01.2011
Jahr: 2011
Stil: Stoner, Doom

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Redakteur(e):

Marc Langels


Nymf
Nymf, Transubstans Records, 2011
Niklas SjöbergGesang
Martin FairbanksGitarre
Kristofer StjernquistGitarre
Pontus SvenssonBass
Pierre LopezSchlagzeug
Produziert von: Nymf Länge: 42 Min 41 Sek Medium: CD
01. The Grave06. Forsaken
02. Dark Autumn's Fire07. Map's End
03. Regardless08. Evil Itself
04. Nymf09. Bleeding Heart
05. Step Aside

NYMF stammen aus dem südschwedischen Karlshamn. Dabei ist ihr Name etwas irreführend, weil mit den Naturgeistern der griechischen und römischen Mythologie haben sie nun wahrlich nichts gemeinsam. Die Musik ist nicht locker-leicht, sondern überwiegend düster-schwer. Dabei sollte man sich aber auch nicht vom Cover irreführen lassen, denn dieses weist eher in die Richtung Black Metal – und das sind NYMF denn auch nicht.

Die Nachfolgegruppe von Niklas Sjöberg (früher THE GRAVIATORS) verbindet die Vorlieben für Doom, Stonerreock und Metal. Dies sind dann auch die treibenden Elemente ihres Debüts. Tonnenschwere Riffs mit einer sehr düsteren Klangfarbe dominieren die CD, der Gesang kommt voller Emotion teils gesungen, teils geschrien.

Die neun Songs kommen zumeist ultra-heavy mit einem düsteren Sound durch die Boxen gekrochen und verbreiten dabei eine Stimmung, als ob das Ende der Welt nur noch wenige Stunden auf sich warten ließe. Stellenweise erinnern sie dabei an Bands wie FU MANCHU und KYUSS. Aber bloßes Abkupfern kann man NYMF nicht vorwerfen, sie wissen durchaus ihre eigenen Akzente zu setzen. Am offensichtlichsten machen sie das zudem mit einigen Growls, die der Musik durchaus auch mal kurze Schlenker in Richtung Death Metal verpassen.

Aber NYMF können eben nicht nur ganz hart, sondern wie in Forsaken durchaus auch mal ruhig und zurückhaltend. Dann klingen auch mal eher Classic-Rock-Anleihen von etwa LED ZEPPELIN durch. Und das passt ebenfalls sehr gut zum Sound der Band. Die Songs bewegen sich überwiegend im gehobenen Niveau, mit wenigen Ausreißern nach oben (Forsaken) und unten (Step Inside). Insgesamt aber legen die Schweden ein gelungenes Debüt-Album vor, das Lust auf weitere Veröffentlichungen von NYMF macht. Und vielleicht werden die kleinen Flussgeister dann ja auch noch ein wenig inniger von der Muse geküsst.

Marc Langels, 18.01.2011

 

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