Omen

Hammer Damage

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 18.09.2016
Jahr: 2016
Stil: Power Metal

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Omen
Hammer Damage, Pure Steel Records/Soulfood, 2016
Kevin GoocherVocals
Kenny PowellGuitar
Andy HaasBass
Steve WittigDrums
Produziert von: Omen Länge: 43 Min 36 Sek Medium: CD
01. Hammer Damage06. Hellas
02. Chaco Canyon (Sun Dagger)07. Caligula
03. Cry Havoc08. Era Of Crisis
04. Eulogy For A Warrior09. A.F.U.
05. Knights

Die in den 1980ern gegründete und noch während dieses Jahrzehnts gleich wieder aufgelöste (in diesem Zeitraum spielte man immerhin unter anderem die Klassescheiben "Battle Cry" [1984], “Warning Of Danger“ [1985] und “The Curse“ [1986] ein), Mitte der 1990er dann erneut ins Leben gerufene US-amerikanische Heavy Metal Crew OMEN konnte erst kürzlich einen Plattenvertrag bei Pure Steel Records aus Sachsen unterschreiben. Gleich danach ließen die Kalifornier das nächste Album vom Stapel. Wurde auch Zeit. Schließlich kam das letzte Werk “Eternal Black Dawn“ schon 2003 heraus. Hier ist sie also: “Hammer Damage“, die erste Veröffentlichung der wiedererstandenen Band (neben Gründer Kenny Powell an der Gitarre [ex-SAVAGE GRACE], ist auch Ur-Schlagzeuger Steve Wittig erneut dabei) in Zusammenarbeit mit dem neuen Label.

Der neun Tracks umfassende Longplayer bietet mit Speed Metal gekoppelten, authentischen nordamerikanischen Power Metal. Daran ändert auch die (gelegentliche) klangliche Nähe zu den britischen Metal-Überfliegern IRON MAIDEN lediglich Geringfügiges. Ausgeprägte Melodien, Dynamik, Energie, Aggressivität und direktes Zupacken sind die auffälligsten Merkmale der natürlich von der Gitarre und dem ausdrucksstarken Gesang dominierten Stücke. Zudem bringt das Kleeblatt noch Episches, Hymnenhaftes und (in Grenzen) Massenkompatibles innerhalb seiner Stücke unter.

Auch wenn das Material (hauptsächlich) immer wieder mangels überzeugender und inspirierender Ideen seine Schwächen hat und Kevin Goochers Vokalarbeit auch längst nicht immer an die Leistungen des leider verstorbenen Erstsängers J.D. Kimball heranreichen kann, macht “Hammer Damage“ alles in allem doch ziemliches Vergnügen. OMEN versuchen nämlich trotzdem sehr engagiert, beim Hörer ein positives Gefühl zu erzeugen. Über weite Strecken schaffen sie das auch.

Michael Koenig, 20.08.2016

 

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