Omnia

Earth Warrior

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 24.06.2014
Jahr: 2014
Stil: Pagan Folk

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Omnia
Earth Warrior, Paganscum Records, 2014
Steve Sic Evans Van der HartenVocals, Irish Bouzouki, Seljefloyt, Low D Whistle, Alto D-Overtone Flute, Twin Whistles, Bawu Flue, Kazoo
Jennifer Van der HartenVocals, Neo Celtic Harp, Grand Piano, Bordhrán, Shruti Box
Daphyd Crow SensSlideridoo, Didgeridoo, Vocals, Mouth Harp
Rob van BarshotDrums, Percussions, Vocals
Gäste:
Maria FranzVocals
Joe HennonDadgad Acoustic Guitar
Fieke van den HurkAccordion
Petra TodorovPercussions
Kalin YordanovPercussions
Earth Warrior Junior Choir
BiosphereAll Nature Sounds
Produziert von: Mr Fluffy & Stenny Länge: 55 Min 35 Sek Medium: CD
01. Weltschmerz (Intro)08. Black House
02. Earth Warrior09. Mutant Monkey
03. Babu Bawu10. Cernunnos
04. Kokopelli11. Noodle The Poodle
05. Crazy Man12. Call Me Satan
06. Triceltika13. Free Bird Fly
07. Epona14. Lament For A Blackbird (Finale)

Manche Künstler kann man ohne Berücksichtigung ihres ideologischen Hintergrundes nicht beurteilen. Die niederländischen OMNIA gehören zweifelsohne dazu.

"100% Pure Organic Earth Musick - This is Pagan Folk!" Damit ist schon alles gesagt - beziehungsweise gar nichts. Hinter dem Slogan auf dem Backcover verbirgt sich ein breites Stilspektrum. Ein bisschen Reggae, Rock, Outlaw Country und Bluegrass, sogar etwas Swing, vor allem aber stark rhythmisch geprägte Worldmusic mit Einflüssen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Einzigartig ist die musikalische Umsetzung mit außergewöhnlichen, eigens angefertigten Instrumenten, begleitet von Naturgeräuschen.

Während OMNIA musikalisch alle Fesseln abwerfen folgt man inhaltlich einer klaren Linie, ja man darf "Earth Warrior" durchaus als Konzeptalbum bezeichnen. Im Zentrum stehen Hymnen an archaische Naturgötter wie Cernunnos, Epona oder Kokopelli, die Erdenkrieger als Kämpfer für Mutter Natur und als Gegenpol die ‚Mutant Monkeys', als Sinnbild unserer globalisierten Gesellschaft.

Paganismus und Naturverbundenheit gehören seit jeher untrennbar zusammen und nichts liegt näher, als dass der bekennende Heide gleichzeitig überzeugter Umweltaktivist ist. Auf diesen ideologischen Weg muss man sich gemeinsam mit OMNIA einlassen, will man "Earth Warrior" schätzen können.

Aufgrund der musikalischen Vielfalt werden einem zwangsläufig nicht alle Kompositionen gleichermaßen zusagen, als in sich stimmiges, tiefsinniges Gesamtkunstwerk funktioniert die Scheibe aber Bestens. Wie bei den Niederländern üblich rundet ein aufwändiges, liebevoll gestaltetes Booklet mit Songtexten, Fotos, Grafiken und philosophischen Denkanstößen das Liebhaberwerk ab.

Neulinge auf dem Weg in die Welt von OMNIA sollten allerdings wohl eher das jüngste Livealbum "Live On Earth" als Einstiegsdroge nutzen.

Martin Schneider, 23.06.2014

 

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