Omnia

Naked Harp

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 19.12.2015
Jahr: 2015
Stil: Pagan Folk

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Omnia
Naked Harp, Pagan Scum/Screaming Banshee / Alive, 2015
Jenny van der HartenHarps, Hammered Dulcimer, Bodhran, Sansula, Right Foot, Vocals
Produziert von: Jenny & SteveSic Evans van der Harten Länge: 48 Min 11 Sek Medium: CD
01.One Morning In May09. Love Birds
02. The Flutterby Set10.. En Avant Blonde
03. Eleanor Plunkett11. Omnia Medley: I Don’t Speak Human, Alive, Black House, Etrezomp-Ni Kelted, An Dro
04. The Fairy Queen12. Anam Cara
05. Dil Gaya13. Uvil Uvil
06. Bridget Cruise14. Luna
07. Jenny's Tits15. O'Carolan's Dream
08. Planxty Irwin

Selbst wenn OMNIA auf dem Cover prangt, so ist "Naked Harp" praktisch ein Jennifer van der Harten Soloalbum. Die Multiinstrumentalistin erhält die Möglichkeit den Fokus ausschließlich auf ihr Harfenspiel - ein prägendes und von Fans hoch geschätztes Element im Sound der niederländischen Paganfolker - zu lenken.

Fünfzehn Stücke hat sie dafür neu komponiert oder arrangiert und im Alleingang eingespielt. Doch das Ganze ist größer als seine einzelnen Elemente und "Naked Harp" besticht vor allem als harmonisches Gesamtkunstwerk. Starke vierzig Minuten lang nimmt Jenny ihre Zuhörer mit auf eine atmosphärische, akustische Reise. Der keltische Kulturraum wird ausgiebig besucht und ein Abstecher in orientalische Gefilde darf natürlich auch nicht fehlen. Letztendlich entsteht eine verträumte, zauberhafte Atmosphäre, die den Schlüssel zur individuellen Anderswelt ihres Publikums bildet.

Da lediglich Uvil Uvil Gesangspassagen aufweist - über mehr davon hätte sich bei Jennys herrlicher Stimme sicher niemand beschwert - erinnert das Werk mehr an den frühen Andreas Vollenweider denn an die ebenfalls von der keltische Harfe geprägten Veröffentlichungen von Loreena McKennitt oder Moya Brennan.

Wie immer wird bei OMNIA großer Wert auf die Ausstattung des Albums gelegt. Im Booklet finden sich neben Erläuterungen zu den einzelnen Titeln tolle Grafiken der spanischen Künstlerin Victoria Frances.

"Naked Harp" ist für Ohren und Augen ein verführerisches Werk, das wunderbar in die besinnliche Jahreszeit passt, sei es als unfehlbares Last-Minute-Geschenk oder um sich selbst zu verwöhnen.

Martin Schneider, 16.12.2015

 

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