Pagan's Mind

Heavenly Ecstasy

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 20.05.2011
Jahr: 2011
Stil: Heavy Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Pagan's Mind
Heavenly Ecstasy, SPV, 2011
Nils K. RueGesang
Jørn Viggo LofstadtGitarre
Ronny TegnerGitarre
Steinar KrokmoBass
Stian KristoffersenSchlagzeug
Produziert von: Jørn Viggo Lofstadt Länge: 56 Min 06 Sek Medium: CD
01. Contact07. Follow Your Way
02. Eyes Of Fire08. Live Your Life Like A Dream
03. Intermission09. The Master`s Voice
04. Into The Aftermath10. Never Walk Alone
05. Walk Away In Silence11. When Angels Unite
06. Revelation To The End

Norwegen mag ein kleines Land sein, aber es hat in den vergangenen Jahren eine Reihe exzellenter Musiker und Bands aus diesem Ländchen in die große Rock’n’Roll-Welt geschafft. Beispiele dafür sind Jorn Lande (JORN, MASTERPLAN), Roy Khan (Ex-KAMELOT), CIRCUS MAXIMUS, CONCEPTION (Roy Khans alte Band) oder aber eben auch PAGAN’S MIND. Dabei stehen die letzten drei Genannten für erstklassigen Metal mit progressiver Schlagseite. Nun liefern PAGAN’S MIND mit “Heavenly Ecstasy“ einen weiteren Grund für ekstatische Freude ab.

Sie haben sich dafür auch ordentlich Zeit gelassen. Vier Jahre sind seit “God’s Equation“ vergangen, in heutigen Zeiten kann das schon ausreichen, um eine Band aus dem Bewusstsein der Metal-Fans zu löschen. Nur gut, wenn man sich dann mit einem Kracher zurückmeldet. PAGAN’S MIND gehörten schon immer zu den etwas eingängigeren Progressive Metal-Bands und vergaßen über dem komplexen Songwriting niemals den entscheidenden Faktor „Sinn für Melodie“. Und spannende Kompositionen mit packenden Melodiebögen bietet auch “Heavenly Ecstasy“.

Dabei würde ich sogar behaupten, dass “Heavenly Ecstasy“ das zugänglichste Werk der Norweger bislang ist. Sie haben sich bei den zehn Liedern dieses Mal fast noch mehr als in der Vergangenheit von traditionellem oder melodischem Metal inspirieren lassen. Dabei klingen PAGAN’S MIND gewohnt düster und sehr heavy mit wenigen auflockernden Parts. Allerdings klingen die Kompositionen jetzt ausgereifter, genau auf den Punkt. Insofern scheint sich die lange Wartezeit wirklich ausgezahlt zu haben. Denn wo früher manche Instrumental-Passage einfach einen Tick zu lang war, wird nun darauf verzichtet.

Einen gewohnt sehr guten job machen hier erneut die Instrumentalisten, denn für eine progressiv-ausgerichtete Band verzichten die Musiker überraschend konsequent auf lange Soli oder Instrumentalpassagen. Stattdessen wird alles in den Dienst des Songs gestellt – so wie es im Idealfall sein sollte. Ich denke, es dürfte kaum einen Fan des progressiven Power Metal geben, der nach dem Probe-Hören des Eröffnungs-Dreier-Packs aus Eyes Of Fire, Intermission und Into The Aftermath die Scheibe nicht direkt mit nach Hause nimmt. Aber dann hat er meinen persönlichen Favoriten Revelation To The End noch gar nicht gehört, der mit virtuosen Strukturen, mit kurzem fast schon Death- oder Black-Metal-artigem Gesang und melodischen Parts alle Metaller zufriedenstellen sollte.

Sicher mit “Heavenly Ecstasy“ machen PAGAN’S MIND einen weiteren Schritt weg vom klassischen Progressive-Metal und orientieren sich eher in den Bereich finnischer Power Metal à la STRATOVARIUS. Aber diese Wandlung steht ihnen gut zu Gesicht und so sind es eher Bands wie etwa STRATOVARIUS oder SONATA ARCTICA, die sich um ihre Fans Sorgen machen müssen. Nicht, dass die ihnen noch zu PAGAN’S MIND abwandern. Für fieses Album gibt es keine Kauf-Empfehlung sondern eigentlich nur den Kauf-Befehl!

Marc Langels, 18.05.2011

 

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