Panama Picture

Oh, Machine

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 11.03.2012
Jahr: 2011
Stil: Indie Rock, Post Punk

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Panama Picture
Oh, Machine, Brutkasten, 2011
Jannes EschrichSchlagzeug, Elektronik
Robin HelmGitarre, Gesang
Nele BackhausBass
Tim GabrielTasten, Elektronik
Stephan EschemannGitarre, Gesang
Produziert von: Jannes Eschrich, Robin Helm & Lars Oldendorf Länge: 50 Min 56 Sek Medium: CD
01. Insomnia05. AmanaplanaCanalpanama
02. Paper City06. The Antikythera Mechanism
03. Goldfisch07. If She Had Known/Epilogue
04. Coal

Das Hamburger Quintett PANAMA PICTURE blickt auf eine noch sehr junge, erst zu Beginn des Jahres 2010 gestartete, Bandgeschichte zurück. Da mutet die kurze Zeitspanne bis zur Veröffentlichung des ersten Albums “Oh, Machine“ im Frühsommer 2011 schon recht beachtlich an.

Die Frau und ihre vier Mitstreiter, allesamt Musikstudenten so um die zwanzig, sind auf so unterschiedlichen musikalischen Pfaden unterwegs, dass die Einkategorisierung ihrer Kreationen nicht wirklich leicht fällt. Noch am ehesten erscheint die Nennung der folgenden Richtungen angebracht zu sein: Post Rock, Progressive Rock (“Oh, Machine“ ist übrigens dem Gedenken an die im letzten Jahr aufgelösten OCEANSIZE gewidmet), Post Punk, Power Pop, Hardcore, Psychedelic und Electro. Doch bewirkt Vielseitigkeit und Mehrdimensionalität alleine noch längst nicht allzu viel. Schließlich muss das Zusammengerührte am Ende auch noch zusammenpassen und Sinn ergeben. Und dahingehend muss man den Fünfen ein Kompliment machen. Weder verheddern sie sich in ihren zahlreichen Einflüssen bzw. musikalischen Vorlieben, noch verlieren sie den Überblick. “Oh, Machine“ ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie das gleichzeitige Tanzen auf verschiedenen Hochzeiten gut gehen kann.

PANAMA PICTURE machen auf ihrem Erstling, wenn nicht alles, so aber wenigstens das Allermeiste richtig. Die, teilweise überlangen, Songs sind stark, die Aufnahmen kommen gut und die Produktion gibt den Kompositionen noch zusätzlich Schub und Profil.
“Oh, Machine“ ist sicher nicht revolutionär, aber trotzdem zu einem nicht unerheblichen Teil eigenständig. Bitte weiter so! Dann klappt es bestimmt auch mit der Karriere.

Michael Koenig, 06.03.2012

 

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