Pavlov's Dog

The Adventures Of Echo & Boo And Assorted Small Tails

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 13.03.2011
Jahr: 2010
Stil: Rock

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Pavlov's Dog
The Adventures Of Echo & Boo And Assorted Small Tails, Rockville Music/Soulfood, 2010
David SurkampVocals, Guitar, Piano, Synthesizer, Bass, Mandolin
Mike SafronDrums, Programming, Backing Vocals
Sara SurkampVocals, Guitar, Percussions
Abbie HainzViolin, Vocals
Bill FrancoGuitar
Nicholas SchlueterPiano, Vocals
Rick SteilingBass
Gäste:
Phil GomezPiano
Jean BaueSophran
Saylor SurkampBacking Vocals
Nick OliveriBacking Vocals
John WallachBass
Billy 'Bongo' CostelloDrums, Percussions
Keith MoyerFlugel Horn
Michael McElvainPiano
Produziert von: David & Sara Surkamp Länge: 51 Min 39 Sek Medium: CD
01. Angeline- Oh Suzanna
02. Angel's Twilight Jump- We Walk Alone Forever Again
03. I Love You Still- Ava Gardener's Bust
04. I Don't Do So Good Without You07. Calling Out For More
05. Echo & Boo08. We All Die Alone
06. "The Death Of North American Industry" Suite09. Jubilation
- We Walk Alone Forever10. I Don't Need Magic Anymore

Ein banger Blick zum Kalender. Welches Jahr schreiben wir? Tatsächlich 2011?

"The Adventures Of Echo & Boo And Assorted Short Tails", das fünfte Studioalbum von PAVLOV'S DOG, klingt wie der konsequente Nachfolger der Mitsiebziger-Kultalben "At The Sound Of The Bell" und "Pampered Manial".

Normalerweise deutet mein Daumen gnadenlos gen Boden, wenn innerhalb von fast vier Dekaden keinerlei Weiterentwicklung bei einem Künstler zu erkennen ist. Im Falle von David Surkamp und seinen Mitstreitern lässt sich das verschmerzen, da aufgrund der wenigen Veröffentlichungen der Hunger nach neuem Material nie wirklich befriedigt wurde.

Rock, ein bisschen Prog, ein bisschen Folk und vor allem Surkamps charakterister Falsettgesang: Das macht PAVLOV'S DOG damals wie heute aus. Die bangen Fragen lauten schlicht: Bringt es Surkamps Gesang noch und taugt das Songmaterial.

Ersteres lässt sich schnell beantworten. Er bringt es. Vielleicht etwas weniger opulent, etwas weniger extravagant und etwas weniger akzentuiert, aber immer noch überraschend gut.

Und die Songs? Die ganz großen Nummern, die allerstärksten Momenten der ersten beiden Alben gefährlich dicht auf die Pelle rücken können, sucht man vergeblich. Dennoch finden sich ein paar mehr als gelungene Kompositionen, die sich dicht dahinter einreihen.

Besonders angetan hat es mir das hymnische Angel's Twilight Jump. Im 21. Jahrhundert hört die Erbin von Julia auf den Namen Angeline. Das getragene We All Die Alone weiß ebenso zu gefallen wie das folkige, an BRUCE HORNSBY & THE RANGE erinnernde I Love You Still. Schade aber, dass ausgerechnet das zentrale Epos The Death Of North American Industry Suite einen lieblos zusammengestückelten und unausgegorenen Eindruck vermittelt.

Insgesamt aber überzeugt "The Adventures Of Echo & Boo And Assorted Short Tails" weit mehr als "Third" oder "Lost In America".

Martin Schneider, 13.03.2011

 

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