Peter Katz

More Nights

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 19.02.2009
Jahr: 2009
Stil: Singer-/Singwriter

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Peter Katz Homepage



Redakteur(e):

Jan Wölfer


Peter Katz
More Nights, Curve Music, 2009
Peter KatzVocals, Acoustic & Electric Guitars
Tim AbrahamGuitars, Lap Steel, Accordion, Synths
Ben HarrisonPiano, Organ
Greg WilkinsonDrums, Percussion
Luke DoucettElectric Guitar
Oliver JohnstonGuitar, Baritone Guitar, Fuzz Bass
Melissa McClelland, Sheena Turcetto, Layah JaneBacking Vocals
Diane DoigFrench Horn
Drew JureckaViolin
Danny DepoeTrumpet
Produziert von: Tim Abraham Länge: 45 Min 30 Sek Medium: CD
01. These Are The Days06. Forgiveness
02. Posters07. It's Only Wood
03. I Do08. Pictures
04. OK09. The Dawning
05. Slate10. More Nights

Als Rezensent im deutschsprachigen Raum ist man natürlich versucht bei einem Künstler mit dem Namen "Katz" die Floskel "das Werk sei für dieselbe" irgendwie einzubauen. Nicht nur, dass dies eine sofortige Überweisung in das virtuelle Hooked-On-Music-Phrasenschwein zur Folge hätte, nein, es wäre hier vor allem mehr als unangemessen.

"More Nights", Peter Katz' Longplayer-Debüt (nach zwei Demos im Selbstvertrieb) versammelt wunderbar leichtfüßigen Singer-Songwriter-Pop, dem es jedoch nie an Aufrichtigkeit und Tiefe mangelt, und folkigen Indierock mit der nötigen Portion an Americana. Dabei ist er einem Ben Folds näher als einem Ron Sexsmith, eben weil seine Songs nicht von Schwermut dominiert sind und auch weil in seinen Arrangements mitunter überraschende Dynamiken für Stimmungswechsel und spannende musikalische Momente sorgen. Ein Song wie Slate erinnert gar an Joe Jackson, so weit geht die stilistische Breite dieses Albums. Ein weiterer Vergleich ist Conor Oberst (BRIGHT EYES), an den ich bei Pictures, aber auch beim Titelstück denken muss. Wobei das Anführen von Vergleichen hier mitnichten suggerieren sollte hier würde abgekupfert, Katz bleibt über die ganze Länge des Albums eigenständig und liefert ein eindrucksvolles Debüt ab: Die Produktion ist hervorragend, songdienlich und effektiv, die Songs sind nicht nur vom Songwriting her auf ganzer Linie überzeugend, sie sind auch brillant umgesetzt, man merkt, dass hier jemand viele Jahre auf diese Platte hin Vorarbeit geleistet hat und bei den Aufnahmen aus dem Vollen schöpfen konnte.

Peter Katz plant im Mai nach Deutschland zu kommen – freuen wir uns auf die Gelegenheit einen Künstler im fruchtbaren Frühling seiner Karriere erleben zu dürfen!

Jan Wölfer, 18.02.2009

 

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