Phased

A Sort Of Spasmic Phlegm Induced By Leaden Fumes Of Pleasure

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 17.12.2009
Jahr: 2009
Stil: Psychedelic Space Doom

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Phased
A Sort Of Spasmic Phlegm Induced By Leaden Fumes Of Pleasure, Elektrohasch, 2009
Chris SigdellGuitar & Vocals
Chris WaltBass
Marko LehtinenDrums
Gast:
Scott HellerSynthesizer
Produziert von: Phased & V.O. Pulver Länge: 46 Min 03 Sek Medium: CD
01. A Surreal Deal05. Maelstrom
02. The Osteopath06. I Come Toulouse
03. Tip Of The Sky07. Nachspiel Revisited I & II
04. Rim Shot To Infinity08. The Need

PHASED stehen nicht so auf Hektik. Das hängt weniger damit zusammen, dass sie in der Schweiz ansässig sind (obwohl man da ja wieder schön die Klischeekiste öffnen könnte, immerhin sind aber mit Sigdell und Lehtinen ein Schwede bzw. Finne mit an Bord), sondern damit, dass sie psychedelische Spacerocker sind. So haben sie nicht nur seit 1997 gerade mal vier Alben veröffentlicht und setzen auch beim aktuellen Albumtitel nicht auf den schnellen Kick, sondern legen auch in ihren Songs keinerlei Wert auf hektische Rhythmuswechsel, blitzschnelle Breaks oder frickelige Speedorgien. Vielmehr wälzt sich diese Musik, die man vielleicht als Heavy Psychedelic Doom Space Rock mit einem Schuss Stoner bezeichnen kann, träge durch Zeit und Raum.

Jede Veränderung will wohl überlegt sein, man setzt auf repetitive Grooves und mächtige Riffgebirge. Dies wirkt manchmal geradezu reduziert in seinen Mitteln (Tip Of The Sky) und dennoch in seiner Eindringlichkeit faszinierend. Gerne wird auch einmal ein bisschen gejammt (das instrumentale Rim Shot To Infinity) oder man trudelt einfach gemächlich durchs All (Maelstrom). Unterstützung hat man sich von Scott Heller (├śRESUND SPACE COLLECTIVE) geholt, der mit dem Synthesizer noch ein paar spacige Sounds beisteuert.

Das Ganze sitzt zwar ein bisschen zwischen den Stühlen, aber vielleicht können sich dadurch ja gerade sowohl aufgeschlossene Psychedeliker als auch Doomster und Stoner-Rock-Liebhaber angesprochen fühlen. Auf jeden Fall ist dies nichts für Leute, die nur mal kurz reinhören wollen oder ständig Richtung Skip-Taste zucken. Diese Musik braucht Zeit und Ruhe und am besten einen Kopfhörer dazu.

Ralf Stierlen, 16.12.2009

 

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