Philip Bardowell

In The Cut

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 24.08.2005
Jahr: 2005

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Redakteur(e):

Joachim Domrath


Philip Bardowell
In The Cut, Frontiers Records, 2005
Philip Bardowell Lead Vocals
Tommy Denander Guitars, Bass, Keyboards
Daniel Flores Drums
Produziert von: Tommy Denander Länge: 43 Min 49 Sek Medium: CD
1. In The Cut6. Never Too Late For Love
2. Through My Eyes7. It's A Long Road
3. Heart Of A Hero8. One Day In January
4. I Gotta Believe9. Dreamin' With My Eyes Wide Open
5. She Will Never Know10. Voices Of The Heart

Zwischen Surfen und Mainstream. So in etwa kann man die musikalischen Stationen von Philip Bardowell beschreiben. Nach 5 Jahren Strandparty mit den BEACH BOYS veröfffentlichte er 2001 sein erstes Soloalbum, dass unter Kuschelrockfans sehr angesagt war. Dann übernahm er 2003 die Vocals bei der Rockkapelle UNRULY CHILD, die schon seit Anfang der 90er Jahre aktiv ist.
Und jetzt liegt sein 2. Soloalbum vor mir auf dem Tisch, das mit tatkräftiger Unterstützung u.a. von Jim Peterik und Stan Bush entstand.

Im Vergleich zu seinem 1. Album legt Philip tempomäßig eine leichte Schippe drauf. Der erste Song In The Cut ist sauberpolierter Melodic Rock. Laut Calgon-Beipackzettel haben wir es hier mit dem Härtegrad 2 zu tun. Also nicht zu heftig, aber auch nicht wirklich einschläfernd. Ein netter Opener, der Philips gute Stimme fein zur Geltung bringt. Seine Stimme ist auch die größte Stärke des Albums. Er klingt in allen Tonlagen sehr souverän und quäkt sich nicht, wie viele aktuellen AOR-Kreischer, von Song zu Song. SURVIVOR und Co. lassen grüßen.
Multiinstrumentalist Tommy Denander und Drummer Daniel Flores sorgen für ein sauber arrangiertes instrumentales Gerüst. Größter Pluspunkt sind hierbei die wirklich sehr dezent eingesetzten Keyboards. Dadurch wirken die 10 Songs niemals überproduziert.

Knackige Rocknummern sucht man vergebens. Alles bewegt sich meist unterhalb der erlaubten AOR Höchstgeschwindigkeit. Das Verhältnis von 3 Balladen zu 7 Midtempo Nummern verbreitet ein unbeschwertes Hörgefühl fernab jeder Hektik. Lediglich I Gotta Believe ist etwas arg schwülstig geraten.

"In The Cut" ist solider aber auch etwas überraschungsarmer Melodic Rock der sanften Art. Etwas für Fans von SURVIVOR, MICHAEL LEARNS TO ROCK oder PRIDE OF LIONS.
Klang und Produktion sind gut.

Joachim Domrath, 24.08.2005

 

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