Pretty Maids

Original Album Classics

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 23.03.2015
Jahr: 2015
Stil: Melodic Metal

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Redakteur(e):

Kay Markschies


Pretty Maids
Original Album Classics, Sony Music, 2015
Ronnie AtkinsVocals
Ken HammerGuitars
Alan OwenKeyboards
John Darrow, Allan Delog, Kenn JacksonBass
Phil More, Michael FastDrums
Produziert von: diverse Länge: 209 Min 2 Sek Medium: CD
Red, Hot And Heavy
01. Fortuna Imperatrix Mundi (Carmina Burana) - Intro06. Battle Of Pride
02. Back To Back07. Night Danger
03. Red, Hot And Heavy08. A Place In The Night
04. Waitin' For The Time09. Queen Of Dreams
05. Cold Killer10. Little Darling


Future World
01. Future World06. Rodeo
02. We Came To Rock07. Needles In The Dark
03. Love Games08. Eye Of The Storm
04. Yellow Rain09. Long Way To Go
05. Loud 'N' Proud


Jump The Gun
01. Lethal Heroes07. Jump The Gun
02. Don't Settle For Less08. Partners In Crime
03. Rock The House09. Attention
04. Savage Heart10. Hang Tough
05. Young Blood11. Over And Out
06. Headlines12. Dream On


Sin-Decade
01. Running Out07. Credit Card Lover
02. Who Said Money08. Know It Ain't Easy
03. Nightmare In The Neighbourhood09. Healing Touch
04. Sin-Decade10. In The Flesh
05. Come On Tough, Come On Nasty11. Please Don't Leave Me
06. Raise Your Flag


Stripped
01. If It Ain't Gonna Change06. 39
02. Please Don't Leave Me07. Heartbeat From Heaven
03. In The Minds Of The Young08. How Does It Feel
04. Too Late, Too Loud09. I'll Be There
05. Say The Word10. Savage Heart

Es gibt wirklich nur sehr wenige Bands, mit denen ich persönlich meine Jugendzeit verbinde. Es muss 1984 gewesen sein. Wir hörten die üblichen Verdächtigen wie KISS, AC/DC und Deep Purple, als ein guter Freund von mir eine EP mitbrachte, die rein äußerlich etwas an den togagewandeten Planet der Affen erinnerte, musikalisch uns aber vom ersten Augenblick umhaute.

Auf dem Plattenteller drehte sich das selbstbetitelte Erstlingswerk der Dänen PRETTY MAIDS und das immer öfter. Die üblichen Verdächtigen mussten immer häufiger ein staubiges Dasein im Plattenschrank fristen, während skandinavischer Hardrock durch die Boxen drang und wir über die Sofas unserer Jugendzimmer tobten.
Im Herbst dürften wir dann auch eine der ersten gewesen sein, die die erste offizielle LP der Dänen in den Händen hielten und diese vergötterten, da man die Kombination aus britisch orientiertem Metal mit melodischem Gesang in dieser Form nicht so häufig antreffen konnte.
Und ich gebe zu, "Red, Hot And Heavy" erzielt bei mir auch 30 Jahre nach seiner Veröffentlichung immer noch dieselbe Wirkung.

PRETTY MAIDS hätte unserer Ansicht nach das große Ding der 80er und 90er werden können und nach dem Megaerfolg mit "Future World" und "Jump The Gun" hätte man auch mutmaßen können, dass für die Maids goldene Zeiten anbrechen würden.
Doch unverhofft kommt oft, beim vierte Album "Sin-Decade" schwächelte man etwas und die aufkommende Grungebewegung brach auch so manch anderem Hardrock-Act das Genick. Und vielleicht hat man mit dem darauffolgenden Acoustic-Longplayer "Stripped", der qualitativ eigentlich stark produziert wurde, auch ein wenig ein falsches Signal gesetzt.

Auch wenn es mit dem Welterfolg dann doch nicht so ganz geklappt hat, muss man den Jungs aus Horsens bescheinigen, dass sie mit ihren ersten 5 Alben, die Sony hier als "Original Album Classics" zusammengestellt hat, nicht nur in den Achtzigern zur Speerspitze des europäischen Heavy Metals gehörten. Auch heute veröffentlichen die Maids immer noch Alben, die weit weg sind von Irrelevanz.

Insofern sollten hier nicht nur Nostalgiker zugreifen.

Kay Markschies, 21.03.2015

 

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